LTU vermarktet "City-Quickies"
LTU bietet Billigfliegern Paroli

Mit dem Winterflugplan 2005/2006, der am 1. November beginnt, werde ein Staffelpreissystem eingeführt, teilte das Unternehmen am Montag in Düsseldorf mit. Frühbucher könnten auf zehn Mittelstreckenverbindungen Tickets bereits ab 29 Euro bestellen.

HB DÜSSELDORF. Das neue Angebot, das die LTU als „City-Quickies“ vermarktet, gelte für mindestens 10 Prozent der Gesamtticketzahl auf den ausgewählten Verbindungen. Auf der Langstrecke gebe es für Frühbucher ähnliche Angebote ab 149 Euro beziehungsweise 199 Euro für ausgewählte Ziele.

„Wir können und wollen uns dem Thema der günstigen Flugpreise nicht verschließen“, sagte ein LTU-Sprecher. Das Unternehmen drehe die traditionelle Preisgestaltung in der Reisebranche um: Je früher gebucht werde, desto günstiger könnte der Ticketpreis sein. Mit dem neuen Preissystem wolle die LTU auch den Ticketeinzelverkauf stärken. Bislang kaufe etwa ein Drittel der LTU-Passagiere das Ticket einzeln. Rund zwei Drittel der Tickets würden über Reiseveranstalter mit einer Reise vermarktet. Da Reisekonzerne ihre Vorbestellungen reduzierten, will die LTU den Anteil des Einzelverkaufs auf 40 Prozent steigern.

Das Unternehmen verspricht sich von den Billigtickets eine hohe Auslastung der 24 Maschinen starken LTU-Flotte in der Winterzeit. Außerdem soll die Stellung am Flughafen Düsseldorf ausgebaut werden: Hier seien statt 20 Starts pro Tag im neuen Winterflugplan 30 Starts am Tag vorgesehen. Dies sei auch durch verbesserte Abläufe am Boden möglich. Auch die „City-Quickies“ würden nur für ausgewählte Verbindungen vom Flughafen Düsseldorf aus gelten. Zu den neuen Zielen auf der Mittelstrecke gehöre Wien mit 20 Flügen pro Woche. Palma de Mallorca werde im kommenden Winter drei oder vier Mal täglich statt zwei mal täglich angesteuert. Die neue LTU-Fernverbindung nach New York sei nach einem Monat zu 60 Prozent ausgelastet und werde damit noch besser angenommen als erwartet.

Die LTU Airline peilt für das laufende Jahr nach mehrjähriger Sanierung das Erreichen der Gewinnzone an. Durch den hohen Kerosinpreis war dieses Ziel im vergangenen Jahr nicht erreicht worden.

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