Luftfahrt
AUA will Stellen streichen und Kapital erhöhen

Um ihrer Millionenverluste Herr zu werden, will die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines (AUA) 350 Stellen abbauen. Zudem soll eine Kapitalerhöhung frisches Geld in die Kasse spülen. Pläne für einen Wechsel vom Luftfahrt-Bündnis Star Alliance um die Lufthansa zur Air-France-Gruppe hat AUA zu den Akten gelegt.

HB WIEN. Vorstandschef Alfred Ötsch sagte am Dienstag in Wien, man plane eine Kapitalerhöhung in Höhe von bis zu 400 Millionen Euro. Von dem Personalabbau würden vor allem Beschäftigte in den Bereichen Flugbetrieb und Technik sowie Personal in Asien und Australien betroffen sein. Zwar wolle man Kündigungen vermeiden, doch sei dieser Schritt nicht ausgeschlossen. Der Großteil der Einsparungen soll bei den Flugbegleitern stattfinden. Betroffen seien auch 80 Piloten.

Zu einem Ausstieg bei der „Star Alliance“ sagte Ötsch, die Hürden für einen Bündniswechsel seien zu groß. In den vergangenen Wochen waren immer wieder Berichte erschienen, wonach die börsennotierter AUA das Bündnis verlassen und zur von der Air France geführten Gruppe SkyTeam wechseln könnte.

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