Luftfahrt

Emirates bekommt keine weiteren Landerechte

Die arabische Fluggesellschaft Emirates muss fürs Erste seine Pläne zurückstellen, in Deutschland weitere Flughäfen anzufliegen. Die Airline will stattdessen nun München mit dem Riesen-Jet A380 anfliegen.
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Die arabische Fluggesellschaft Emirates muss fürs Erste seine Pläne zurückstellen, in Deutschland weitere Flughäfen anzufliegen. Bei einem Gespräch von Spitzenvertretern des Unternehmens und dem für Landegenehmigungen zuständigen Bundesverkehrsministerium gab es gestern keine Annäherung, wie das Handelsblatt aus Regierungskreisen erfuhr. Selbst das Bestreben von Emirates, in Verhandlungen einzutreten, wurde abgelehnt. „Es werden keine Verhandlungen geführt“, hieß es gestern.

Emirates versucht seit längerem, weitere Landerechte in Deutschland zu erhalten. Neben vier Flughäfen will die Gesellschaft auch Stuttgart sowie den neuen Großflughafen Berlin-Brandenburg International bedienen. „Wir sind im Vergleich zu unseren europäischen Nachbarn sehr liberal“, hieß es zur Begründung für die Ablehnung weiterer Rechte in Regierungskreisen.

Wie das Handelsblatt aus Branchenkreisen erfuhr, versucht Emirates stattdessen nun, seine bestehenden Linien besser auszulasten und so mehr Kunden zu gewinnen. So wolle die Airline ab Anfang 2012 mit dem Großraum-Jet A380 München anfliegen. Ein Sprecher des Flughafen wollte nicht bestätigen, dass es dazu am Mittwoch zwischen Emirates und dem Flughafen eine Entscheidung gegeben habe. Allerdings erklärte er, dass am Flughafen die Parkbuchten von Emirates mit einen dritten „Finger“ erweitert würde. Dieser ist nötig, um beim Doppeldecker A380 das Aus- und Einsteigen zu beschleunigen.

 

 

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