Luftfahrt
Hunold will Air-Berlin-Chef bleiben

Air-Berlin-Chef Joachim Hunold hat einen Magazinbericht über seinen Wechsel an die Aufsichtsratsspitze als falsch zurückgewiesen.

HB FRANKFURT. „Das ist frei erfunden. Ich habe als Vorstandsvorsitzender einen Vertrag bis 2011 und denke sogar daran, diesen verlängern zu lassen“, sagte er am Samstag. Zuvor hatte das Magazin „Focus“ vorab unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet, der 57-jährige Hunold wolle seinen Posten als Vorstandschef zum Jahresende abgeben und künftig den Aufsichtsrat leiten. Als Nachfolger sei der Chef der Fluggesellschaft Condor, Ralf Teckentrup, auserkoren.

„Wir haben ein Code-Share-Abkommen mit Condor und ein gutes Einvernehmen mit Herrn Teckentrup, mehr ist da nicht“, sagte Hunold. Nach dem Dementi von Hunold zog das Nachrichtenmagazin seinen Bericht ohne Angabe von Gründen zurück.

Ein Air-Berlin-Sprecher ergänzte, Überlegungen für eine Übernahme der zum Reisekonzern Thomas Cook gehörenden Condor gebe es derzeit nicht. Er verwies darauf, dass die Lufthansa, die 24,9 Prozent an Condor hält, für die nächsten zwei Jahre ein Vorkaufsrecht habe, falls der Thomas-Cook-Mutterkonzern Karstadtquelle sich von seinen Condor-Anteilen trennen wolle. Diese Realität müsse man sehen. Es sei natürlich richtig, dass das Streckennetz der Condor sich sehr gut mit dem der LTU ergänze, die Air Berlin gerade übernommen habe, fügte er hinzu.

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