Luftfahrt
Luftfracht kostet immer weniger

Die Fluggesellschaften müssen im Frachtgeschäft neben den Mengeneinbrüchen infolge der Wirtschaftskrise auch kräftige Preisrückgänge verkraften. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte, lag der Index für Luftfrachtpreise im ersten Quartal 2009 um 24,4 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor.

HB WIESBADEN. Im Vergleich zum Schlussquartal 2008 betrug der Rückgang im Schnitt 21,2 Prozent. Damit habe der Preisindex sein niedrigstes Niveau seit Beginn der Berechnungen im Jahr 2007 erreicht, hieß es. Bis zum dritten Quartal 2008 seien die Preise hingegen durchgehend gestiegen.

Besonders stark traf der Preisverfall die Routen nach Nordamerika und Mexiko mit rund 30 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2008. Auf Flügen in die Region Asien-Pazifik gingen die Preise um rund 25 Prozent zurück. Innerhalb Europas fiel der Preisrückgang mit knapp 13 Prozent hingegen gemäßigter aus.

Als Ursachen für die niedrigen Luftfrachtpreise macht das Statistische Bundesamt den gesunkenen Rohölpreis und die rückläufige Nachfrage aus. Allerdings ist der Ölpreis seit dem ersten Quartal wieder spürbar gestiegen. Nachdem die Luftfrachtmengen in den ersten Monaten 2009 etwa bei Lufthansa Cargo zeitweise um ein Viertel eingebrochen waren, fiel der Rückgang im April und Mai bereits deutlich schwächer aus.

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