Luftfahrt
Lufthansa-Jets mit weniger Passagieren

Die Maschinen der Lufthansa sind im Januar deutlich leerer um die Welt geflogen als noch vor Jahresfrist. Dabei hatte die Kranich-Linie ihr Angebot an Verbindungen und Plätzen wegen der anhaltenden Nachfragekrise bereits gesenkt.

HB MAINZ/FRANKFURT. Im Januar 2009 sank die Auslastung der angebotenen Passagierplätze konzernweit um 2,2 Punkte auf 74,3 Prozent, sagte das Unternehmen am Dienstag. Die Frachträume blieben zu einer knappen Hälfte (49,6 Prozent) ungenutzt. Ihre Auslastung sank um weitere 11,9 Punkte. Für 2 600 der rund 4 500 Beschäftigten bei Lufthansa Cargo ist bereits Kurzarbeit beantragt.

Dabei hatte die Kranich-Linie ihr Angebot an Verbindungen und Plätzen wegen der anhaltenden Nachfragekrise bereits gesenkt. Die Zahl sämtlicher Flüge im Januar sank im Jahresvergleich um 6,5 Prozent auf 59 407. Die absolute Zahl der beförderten Passagiere sank im Konzern inklusive der übernommenen Swiss um 6,7 Prozent auf 4,75 Millionen. Die beförderte Frachtmenge ging um 24,3 Prozent auf 111 000 Tonnen zurück.

Die Lufthansa hielt trotz der Einbußen an der jüngst um 200 Millionen Euro auf 1,3 Milliarden Euro erhöhten Prognose für das operative Geschäftsergebnis im Jahr 2008 fest. Den ausgefallenen Erlösen standen geringere Kosten bei der Treibstoffbeschaffung und positive Bewertungseffekte gegenüber, wie das Unternehmen weiter mitteilte. Zum Februar hat zudem die neue Tochtergesellschaft Lufthansa Italia von Mailand-Malpensa aus ihr Geschäft gestartet. Von der norditalienischen Metropole will Lufthansa künftig acht europäische Ziele direkt anfliegen.

Am stärksten ging die Nachfrage bei innereuropäischen Verbindungen zurück. Nur noch 62,1 Prozent (-1,8 Punkte) der angebotenen Plätze wurden verkauft. Nach Amerika und Asien waren die Maschinen jeweils zu 80,6 Prozent ausgelastet. In den Nahen Osten und nach Afrika wurde das Angebot deutlich um 5,2 Prozent ausgebaut, aber nur teilweise angenommen. Die Auslastung lag bei 72 Prozent.

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