Luftfahrt
Ryanair-Chef hat weiter Interesse an Aer Lingus

Ryanair-Chef Michael O"Leary hat sein Interesse an der hochverschuldeten irischen Fluggesellschaft Aer Lingus noch nicht aufgegeben und zugleich ein Auge auf die britische Lufthansa-Tochter BMI geworfen.

dpa-afx DUBLIN. Sollte die irische Regierung die Billig-Fluggesellschaft um Hilfe für Aer Lingus bitten und die EU auf wettbewerbsrechtliche Einschränkungen verzichten, sei Ryanair zum Kauf bereit, sagte der Unternehmenschef der "Sunday Tribune". Ryanair hat bereits zweimal erfolglos versucht, Aer Lingus zu übernehmen.

In einem nächsten Schritt könne Ryanair dann bmi kaufen, um sich so Start- und Landerechte auf den Premium-Flughäfen wie London Heathrow, sagte O"Leary. Aer Lingus würde dann weiter die großen Flughäfen ansteuern, während Ryanair weiter die kleineren nutzen würde.

Die Lufthansa hatte hatte zuletzt angekündigt, BMI komplett zu übernehmen. Ob die Gesellschaft die defizitäre BMI auf Dauer im Konzern behält, ist aber offen. British Midland gilt als besonders interessant, da sie über elf Prozent der wertvollen Start- und Landerechte (Slots) am Londoner Flughafen Heathrow verfügt. Lufthansa hatte in den vergangenen Jahren in mehreren Ländern dazugekauft und ist dadurch inzwischen die nach Passagierzahlen größte Fluggesellschaft Europas.

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