Luftfahrtbranche
Presse: Air France und KLM planen Überkreuz-Beteiligung

Die Franzosen sollen angeblich bei KLM die Kontrolle übernehmen. Die Regierung in Paris will den Staatsanteil an Air France grundsätzlich auf 20 % verringern.

vwd PARIS. Die Air France SA, Paris, und die KLM - Koninklijke Luchtvaart Mij NV, Amstelveen, streben nach Informationen der französischen Finanzzeitung „L'Agefi“ eine Überkreuzbeteiligung an. Dies werde zur Folge haben, dass der französische Partner bei KLM die Kontrolle übernehme, berichtet das Blatt in seiner Dienstagsausgabe ohne Nennung von Quellen. Demnach würde der KLM-Anteil bei Air France künftig bei 15 % liegen. In den vergangenen Wochen hatte sich Hinweise verdichtet, dass sich die beiden Fluglinien zum europäischen Branchenprimus in der Passagierluftfahrt zusammenschließen könnten.

Allerdings hält der französische Staat derzeit noch einen Mehrheitsanteil von 54,4 % an der Air France. Wirtschaftsminister Francis Mer hatte noch Anfang August erklärt, wegen der niedrigen Aktiennotierung sei es „nicht im Interesse der Steuerzahler“, den Staatsanteil derzeit zu verringern. Vorstand von Air France und Pariser Regierung arbeiteten an einer „vollständigen Annäherung“ an die KLM, hieß es in „L'Agefi“ weiter. Dazu sollten die Air-France-Staatsanteile genutzt werden. Die Regierung in Paris will den Staatsanteil an Air France grundsätzlich auf 20 % verringern. Weder von Air France noch von KLM war eine Stellungnahme zu dem Bericht erhältlich.

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