Luftfahrtbündnis verspricht keine Beeinträchtigung für Mexikos Luftfahrt
Star Alliance setzt Mexicana vor die Tür

Mexicana Airlines soll aus dem Luftfahrtbündnis Star Alliance ausgeschlossen werden. Hintergrund ist das Ende der Beziehungen zwischen Mexicana und United Airlines.

HB BERLIN. Das Luftfahrtbündnis Star Alliance will sein Mitglied Mexicana Airlines hinauswerfen. Ein entsprechender Antrag sei für die Vorstandssitzung am kommenden Donnerstag in Frankfurt am Main geplant, kündigte die von der Lufthansa mitgegründete Allianz am Wochenende an.

Der Schritt hängt offenbar mit dem Ende der bilateralen Beziehungen zwischen der mexikanischen Fluggesellschaft und dem Star-Alliance-Mitglied United Airlines zusammen. Am Freitag hatten Mexicana und United mitgeteilt, dass sie zum 31. März 2004 ihre Kooperation und das so genannte Code-Sharing beenden würden. Die beiden Fluggesellschaften hatten sieben Jahre zusammengearbeitet. Einer United-Sprecherin zufolge hatte Mexicana beschlossen, den Vertrag nicht zu verlängern.

Star Alliance erläuterte, man bedauere die Kündigung der Mitgliedschaft der Mexicana, sehe aber keine Möglichkeit, den Interessen der Partner gerecht zu werden. Es werde sichergestellt, dass die internationale Luftfahrt, besonders die Mexikos, nicht beeinträchtigt werde. Ziele in dem mittelamerikanischen Land würden weiterhin von erstklassigen Fluggesellschaften angeflogen.

Star Alliance wurde 1997 von fünf Fluggesellschaften gegründet und zählt mit derzeit 15 Mitgliedern zu den weltweit führenden Luftfahrtbündnissen. Die Allianz fliegt insgesamt rund 700 Flughäfen in 128 Ländern an.

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