Luftfahrtbundesamt entzieht Betriebsgenehmigung
Aero Flight bleibt am Boden

Das Luftfahrtbundesamt (LBA) hat dem Aero-Lloyd-Nachfolger Aero Flight mit Wirkung vom 1. November die Betriebsgenehmigung entzogen.

HB FRANKFURT. Die Gesellschaft habe nicht nachgewiesen, dass sie die Voraussetzungen erfülle, die für eine Verlängerung der Betriebsgenehmigung erforderlich seien, teilte das LBA am Montag mit. Aero Flight sei damit ab dem 1. November nicht mehr berechtigt, Fluggäste, Post oder Fracht gewerblich zu befördern.

Aero Flight war nach der Insolvenz von Aero Lloyd Ende 2003 gegründet worden und hatte 300 Mitarbeiter übernommen. Die Gesellschaft verfügt über sechs Airbus-Flugzeuge. Für die zu Ende gehende Sommersaison hatte Aero Flight Verträge mit den großen Reiseveranstaltern geschlossen Tui, Thomas Cook und Alltours geschlossen. Allerdings hatte die Firma bereits im März eingeräumt, dass sie rund zwei Drittel ihres Startkapitals von 22 Millionen Euro aufgebraucht habe.

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