Lufthansa Cityline
Neuer Tarifvertrag mit Flugbegleitern steht

Die Lufthansa-Tochter Cityline hat sich mit ihren Flugbegleitern auf einen Manteltarifvertrag geeinigt. Es ist das Ende eines dreijährigen Konflikts – dabei stehen wichtige Gespräche weiterhin aus.

FrankfurtDie Lufthansa hat mit einer Tarifeinigung bei der Tochterfluglinie Cityline den Konflikt mit den Flugbegleitern entschärft. In dem neuen Tarifvertrag gehe es hauptsächlich um die Arbeitsbedingungen für die 1100 Kabinenangestellten von Lufthansa Cityline, sagte Steffen Frey, Verhandlungsführer der Flugbegleitergewerkschaft Ufo, am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters.

Da die Airline ihren Flugbetrieb an den Großflughäfen Frankfurt und München zentralisiert habe, sei es für viele Mitarbeiter offen gewesen, ob sie an diese Standorte ziehen müssten. Nun habe man sich mit der Cityline-Geschäftsführung auf einen Kompromiss geeinigt. Zudem seien die Wechselmöglichkeiten zu anderen Lufthansa-Ablegern geregelt worden.

In den Verhandlungen über den sogenannten Manteltarifvertrag, die sich über drei Jahre hingezogen haben, ist nicht über Löhne oder die Altersversorgung der Stewards und Stewardessen gesprochen worden. Dafür bedarf es separater Gespräche.

Die Einigung ist der zweite Verhandlungserfolg für die streikgeplagte Lufthansa mit Ufo in diesem Jahr.

Den Arbeitskonflikt bei der Kern-Airline konnte die Lufthansa-Spitze Mitte Januar mit einer Gehaltserhöhung für das fliegende Personal entschärfen – seitdem läuft eine Schlichtung. Lufthansa Cityline fliegt mit 60 Flugzeugen von 75 Zielen Passagiere zu den Lufthansa-Drehkreuzen Frankfurt und München.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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