Lufthansa
Mehr Passagiere und Fracht im November

Bei der Lufthansa hat sich der Aufwärtstrend aus dem Passagiergeschäft im November auf die Frachtsparte ausgeweitet. Bei den Fluglinien unter der Marke Lufthansa wuchs die Zahl der Fluggäste im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 Prozent auf 4,4 Millionen, wie der Dax-Konzern am Mittwoch in Frankfurt mitteilte.
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HB WIEN. Allerdings fiel die Auslastung der Maschinen mit 74,8 Prozent um 0,9 Prozentpunkte schwächer aus. Einschließlich der neuen Töchter BMI und Austrian Airlines (AUA) beförderte die Lufthansa im November 6,8 Millionen Fluggäste.

Die Frachtsparte Lufthansa Cargo verzeichnete erstmals seit Monaten einen Zuwachs und beförderte im November mit 145 000 Tonnen Fracht und Post 0,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Auslastung der Frachtkapazität verbesserte sich um 4,4 Prozentpunkte auf 70,8 Prozent.

AUA hat die schärfsten Rückgänge bei den Passagierzahlen offenbar hinter sich. Im vergangenen Monat seien 741 200 Passagiere mit der österreichischen Fluglinie geflogen und damit 2,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die Auslastung der Maschinen lag mit 72,4 Prozent etwa auf Vorjahresniveau.

Im Oktober hatte sich der Abwärtstrend mit einem Minus von vier Prozent erstmals leicht abgeflacht. Zuvor wurden Rückgänge von jeweils sieben Prozent verbucht. Die AUA bekommt vor allem den starken Nachfrageeinbruch der ehemaligen Wachstumsregion Osteuropas zu spüren. Im November flogen acht Prozent weniger Passagiere in diese Region. Nun scheinen sich die Märkte langsam zu stabilisieren. Die Erträge blieben jedoch nach wie vor unter Druck, sagten die beiden AUA-Vorstände Andreas Bierwirth und Peter Malanik.

Kumuliert bis Ende November verzeichnete die AUA ein Minus von 11,1 Prozent auf 9,2 Millionen Fluggäste. Seit September werden die AUA-Ergebnisse in die Lufthansa-Zahlen einberechnet.

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