Lufthansa-Nachhaltigkeitsbericht
Grüne Ideen für schwarze Zahlen

In ihrem Nachhaltigkeitsbericht entwirft die Lufthansa heute ihre Vision von der grünen Luftfahrt der Zukunft. Doch der Klimaschutz der Airline ist eher ökonomisch als ökologisch motiviert.
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Kerosin aus Algen, Blättern und Schlachtabfällen - auf der Suche nach dem Treibstoff der Zukunft ist den europäischen Airlines derzeit keine Idee zu skurril. In Programmen wie „Green Sky“  oder „Fuel Efficiency“ entwerfen British Airways und Lufthansa ihre Szenarien von einer grünen Luftfahrt. Der Treibstoff ist ein entscheidendes Element in den Nachhaltigkeitsstrategien der Fluggesellschaften.

Auch in ihren Nachhaltigkeitsbericht, den Deutschlands größte Airline heute in Frankfurt vorlegte, weht ein grüner Wind. Die Lufthansa erzielte laut eigener Aussage mit 4,18 Liter Kerosin pro Passagier und hundert Kilometer im Jahr 2011 einen neuen Effizienzrekord.

"Mehr Effizienz stärkt nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit, sondern senkt auch den spezifischen CO2-Ausstoß", schreibt die Airline. Um die ehrgeizigen Klimaschutzziele zu erreichen, werde sie "künftig konsequent weitere Optimierungen in operativen und infrastrukturellen Bereichen" anstreben.

Aktuell setzte die Lufthansa das größte Flottenerneuerungsprogramm ihrer Geschichte um: Bis 2018 werden 168 emissions- und geräuscharme Flugzeuge zu einem Listenpreis von 17 Milliarden Euro in Dienst gestellt. Jüngster Neuzugang ist die Boeing 747-8 Intercontinental, die seit Juni bei Lufthansa im Einsatz ist. Sie ist 15 Prozent treibstoffeffizienter als das Vorgängermodell Boeing 747-400, und rund 30 Prozent leiser.

Doch so grün die Zukunftsvisionen auch klingen mögen: Die Klimaanstrengungen der europäischen Airlines sind nicht ökologisch, sondern vor allem ökonomisch motiviert. Die hohen Treibstoffpreise verhageln den Airlines die Bilanzen. Mit jedem eingesparten Liter Kerosin, sinken auch die Kosten. Die Branche sucht Alternativen zum Kerosin – und wird bisher nicht fündig.

Weil der Austausch alter Flugzeuge ein langwieriger und vor allem kostspieliger Prozess ist, setzen die Airlines auf Effizienzsteigerungen beim Gewicht und beim Treibstoff. Auf das Klima haben diese Maßnahmen bisher aber kaum Auswirkungen.

Die CO2-Einsparungen, die in Europa durch neue Flotten und Gewichtsreduktionen an Bord in Europa teuer erkauft werden,  werden durch das Wachstum der ausländischen Airlines wieder aufgefressen. Wächst die Luftfahrt in ihrem momentanen Tempo weiter, wird sich das Verkehrsaufkommen bis 2050 weltweit versechsfachen, schätzt die Unternehmensberatung Booz & Company. Der Anteil des Flugverkehrs an der weltweiten CO2-Produktion wird nach den derzeitigen Prognosen damit eher wachsen als sinken. Und insbesondere in den Wachstumsregionen  Indien und China spielt der Klimaschutz derzeit noch eine untergeordnete Rolle.

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  • "Klimaschutz", was für ein gigantischer Unsinn, orwellsches Neusprech in Reinstform.
    Das Klima kann nicht und braucht nicht geschützt zu werden, die Lügen der korrupten "Klimawissenschaft" sind in climate gate in aller Welt bekannt, nur einige Abkassierer halten noch daran fest.
    Milliarden werden so verpulvert anstatt dieses Geld für Menschen einzusetzen. Unfassbar, höchst kriminell. Die jahrzehntelange Gehirnwäsche unter grünem Logo hat gewirkt, die hässliche Fratze des Grosskapitals erscheint jetzt.

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