Lufthansa-Partner
Jetblue verschiebt Airbus-Käufe wegen hoher Kerosinkosten

Die amerikanische Lufthansa-Beteiligung Jetblue Airways stellt den Kauf von 21 Flugzeugen der EADS-Tochter Airbus zurück. Grund für diesen Schritt seien die steigenden Kosten für Treibstoff, teilte das Unternehmen in San Francisco mit. Weitere schlechte Nachrichten für EADS könnten folgen.

HB SAN FRANCISCO. Angesichts der eskalierenden Treibstoffkosten sei es wichtig, finanziell vorsichtiger zu agieren, erklärte Jetblue-Chef Dave Barger. Mit der Rückstellung der Käufe werde die Liquidität des Unternehmens verbessert, das im vierten Quartal 2007 rote Zahlen geschrieben hatte. Zudem will sich Jetblue 160 Mill. Dollar am Kapitalmarkt leihen.

Ursprünglich hatte das in New York ansässige Unternehmen mit der Lieferung der A320 Flugzeuge zwischen 2009 und 2011 gerechnet. Jetzt gehe es davon aus, die Maschinen zwischen 2014 und 2015 in Dienst zu nehmen. Die Deutsche Lufthansa hält knapp 20 Prozent an Jetblue Airways.

Die Aktien von Jetblue fielen nach der Nachricht um fünf Prozent. Wegen der Beteiligung an dem Unternehmen könnte auch die Lufthansa an der Börse belastet werden. Besonders hart wird es wohl die Airbus-Mutter treffen. "EADS dürften unter der Angst leiden, dass das Schule macht", sagt ein Händler.

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