Lufthansa-Tochter Eurowings erwartet starkes Sommergeschäft

Eurowings blickt optimistisch in die diesjährige Sommersaison. Die Billig-Airline rechnet mit vollen Flugzeugen, die Buchungen liegen über den Vorjahreswerten. Ein Start in Frankfurt ist für die Lufthansa-Tochter vorerst kein Thema.
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Die Lufthansa-Tochter blickt optimistisch in die startende Sommersaison. Quelle: dpa
Eurowings

Die Lufthansa-Tochter blickt optimistisch in die startende Sommersaison.

(Foto: dpa)

FrankfurtDie Lufthansa-Billigfluglinie Eurowings rechnet in der umsatzstarken Sommersaison mit vollen Flugzeugen. Die Buchungen lägen erheblich über dem Vorjahreswert und die Preisentwicklung sei zufriedenstellend, sagte Eurowings-Geschäftsführer Oliver Wagner am Donnerstag. Der in Köln angesiedelte Ryanair-Rivale expandiert derzeit rasant. Möglich ist das vor allem durch einen Deal mit Air Berlin über die Anmietung von 33 Flugzeugen samt Crews.

Trotz des Wachstums und eines Rabattprogramms am Frankfurter Flughafen für neue Airlines sei ein Start dort derzeit kein Thema, sagte Wagner. „Wir haben an anderen Airports bessere Bedingungen.“

Diese Billigflieger erobern Europa
Platz 15: Volotea
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Der Markt für Billigflieger wächst – in Deutschland wie auch in Europa. Zudem sind die Airlines auf Konsolidierungskurs, kleine Linien verschwinden zunehmend, die Branchengrößen wachsen teils deutlich.. Auf Platz 15 der größten Low-Cost-Fluggesellschaften liegt Volotea. Im Januar 2017 verzeichneten die Spanier 228 Starts, auf 82 Strecken verfügten sie über 28.474 Sitze.

Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt; Ranking auf Grundlage der Starts im Januar 2017

Platz 14: Jet2.com
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Eine Billig-Fluggesellschaft mit Tradition: Die Briten mit Sitz in Leeds gingen 2002 aus der 1978 gegründeten Channel Express hervor. 2014 wurde das Portfolio um Langstreckenflüge nach Nordamerika erweitert. Im Januar flog Jet2.com 142 Strecken an, bei 57.198 Sitzen und 330 Starts.

Platz 13: Pobeda
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Der Billigflieger, eine hundertprozentige Tochter der größten russischen Airline Aeroflot, nahm erst im Dezember 2014 seinen Dienst auf. Seit 2016 werden in Deutschland Köln/Bonn und Memmingen angeflogen. Pobeda bedeutet auf Deutsch schlicht „Sieg“ – von diesem ist die Airline im Ranking aber ein gutes Stück entfernt. Im Januar 2017 startete Pobeda 370 Mal, auf 61 geflogenen Strecken boten die Russen 69.930 Plätze an.

Platz 12: Blue Air
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542 Starts, 86.995 Plätze, 131 Strecken: Das sind die Daten des rumänischen Billig- und Charterfliegers Blue Air mit Sitz in Bukarest. Die 2004 gegründete Airline legt besonders großen Stellenwert auf die Inlandsverbindungen, bei ihrer Gründung wurde sie bewusst als Alternative zu den schlechten Straßen- und Eisenbahnverbindungen Rumäniens konzipiert.

Platz 11: Air Baltic
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Air Baltic hat bereits eine bewegte Vergangenheit hinter sich – bei ihrem Start 1995 verfügte die Billigfluggesellschaft über genau eine einzige Maschine, eine Saab 340. Nach einem aufsehenerregenden Kleinkrieg mit der Regierung musste die Airline 2011 schließlich Insolvenz anmelden und wurde verstaatlicht. Im Januar 2017 starteten Air-Baltic-Maschinen 737 Mal, flogen 85 Strecken und boten 67.766 Sitze an.

Platz 10: Transavia
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Als Transavia Limburg, später Transavia Holland 1965 gegründet, sind die Niederländer mit Sitz in Haarlemmermeer heute eine Tochter von Air France. Die Billig-Airline unterhält noch bis Oktober einen Stützpunkt auf dem Flughafen München. Im Januar wurden von Transavia bei 897 Starts mit 161.373 Sitzen insgesamt 211 Strecken geflogen.

Platz 9: Aer Lingus
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Die nationale Fluggesellschaft Irlands wurde 1936 noch als Aer Lingus Teoranta gegründet, seit September 2015 ist sie eine Tochter der International Airlines Group (IAG), eine Holding mit Sitz in Madrid. Im Januar starteten die Iren 1412 Mal, bedienten 138 Strecken und verfügten über 179.881 Sitze.

Fraport und Lufthansa hatten seit vergangenem Herbst heftig über Gebührenrabatte für neue Strecken gestritten, mit denen der Flughafenbetreiber vor allem den irischen Billigflieger Ryanair als Kunden gewinnen konnte. Zuletzt näherten sich Lufthansa und Fraport aber wieder an. So würde auch Eurowings 2018 bei Flügen ab Frankfurt von solchen Gebührennachlässen profitieren. Die Lufthansa-Tochter hatte sich aber bisher nicht festgelegt, ob sie in diesem Fall Frankfurt anfliegen wird. Der Airport gilt für die Airlines als teuerster Flughafen Deutschlands.

  • rtr
  • dpa
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