Luxus-Konzern
Escada-Refinanzierung nimmt Formen an

Der angeschlagene Luxusmode-Hersteller Escada ist nach eigenen Angaben bei seiner finanziellen Sanierung einen Schritt weiter. Die von der ordentlichen Hauptversammlung beschlossene Herabsetzung des Grundkapitals sowie die Schaffung eines neuen genehmigten Kapitals seien nun ins Handelsregister eingetragen und damit rechtswirksam.

HB FRANKFURT. Dies teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Mit sämtlichen Personen, die Anfechtungs- und Nichtigkeitsklagen gegen die Beschlüsse der Hauptversammlung erhoben hatten, habe man sich geeinigt. Die für den 24. Juli geplante außerordentliche Hauptversammlung könne abgesagt werden.

Der nächste Schritt im Restrukturierungsplan hängt vom Gutdünken der Inhaber von Escada-Anleihen ab. Bis Ende Juli müssen mindestens 80 Prozent der Besitzer der 200 Mio. Euro schweren, noch bis 2012 laufenden Anleihe grünes Licht für den Umtausch geben. Die Investoren sollen zwei neue Schuldverschreibungen erhalten, die zusammen 40 Prozent des Wertes der alten ausmachen. "Nun tritt die finanzielle Restrukturierung von Escada in die entscheidende Phase", sagte Unternehmenschef Bruno Sälzer. Sollte das Umtauschangebot nicht auf ausreichend Zuspruch treffen, ist Escada zufolge kurzfristig mit der Insolvenz des Modekonzerns zu rechnen.

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