Luxus-Konzern
PPR greift sich chinesischen Juwelier

Einige Konkurrenten waren schneller, nun aber legt PPR nach: Der Luxusgüter-Konzern aus Frankreich kauft in Asien zu. Dabei geht es um den chinesischen Juwelier Qeelin. Weitere Übernahmen könnten bald folgen.
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ParisDer französische Luxusgüter-Konzern PPR kauft erstmals in China hinzu. Die Puma-Mutter übernimmt nach eigenen Angaben vom Montag einen Mehrheitsanteil an dem Juwelier Qeelin. Mit der Investition folgt das in Paris ansässige Unternehmen seinen ärgsten Rivalen, die in der europäischen Schuldenkrise auf den wachsenden Wohlstand in Asien setzen.

Weitere kleinere Übernahmen auf dem Schlüsselmarkt für Luxusgüter hielten die Franzosen für möglich. Qeelin sei zwar ein relativ kleines Unternehmen, habe in Asien aber ein großes Potenzial. Der Konkurrent von LVMH und Richemont zielt mit der Transaktion auf die Profiteure des Wirtschaftsaufschwungs in der Volksrepublik: Ein Schmuckstück von Qeelin kostet durchschnittlich 4000 Euro.

 
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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