Luxus-Modehändler
Prada verlässt sich nicht mehr auf Asien

Das gute Geschäft in Asien schiebt den Umsatz des Luxus-Modehauses an. Doch es gibt Anzeichen dafür, dass es so nicht mehr lange weitergehen wird. Nun muss die nächste Region als Wachstumstreiber herhalten.
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Mailand/HongkongPrada hat im ersten Geschäftsquartal von starken Geschäften in Asien sowie Nord- und Südamerika profitiert. Der Umsatz stieg trotz der Kaufzurückhaltung in Europa um 18 Prozent auf knapp 640 Millionen Euro, wie das italienische Luxus-Modehaus am Dienstag mitteilte.

Um die starke Abhängigkeit vom asiatischen Markt zu reduzieren, wo es Anzeichen für eine leichte Abschwächung des Wachstums gibt, will sich Prada nun stärker auf den Nahen Osten konzentrieren. Während Kleidungsstücke und Accessoires der Flaggschiffmarke Prada gut bei den Kunden ankommen, hinken die Verkäufe der auf Frauenmode spezialisierten Luxusmarke Miu Miu hinterher. "Die Hauptmarke macht sich ausgesprochen gut, während sie Miu Miu wirklich weiterentwickeln müssen", sagte Bernstein-Analyst Mario Ortelli.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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