Luxusartikel-Konzern
Egana Goldpfeil meldet Insolvenz an

Der Offenbacher Luxusartikelhersteller Egana Goldpfeil hat für den europäischen Teil seines Geschäfts Insolvenz angemeldet. Grund für die drohende Zahlungsunfähigkeit seien Probleme mit chinesischen Zoll- und Steuerangelegenheiten, so das Unternehmen am Donnerstag. Der Geschäftsbetrieb soll dennoch weiterlaufen.

HB OFFENBACH. Die bereits begonnene umfassende Restrukturierung unter Einbindung des Hongkonger Großinvestors Lifestyle International Holdings solle fortgesetzt werden. Die Insolvenz betreffe die europäische Holding, so Egana weiter.

Die Arbeitsplätze sollten weitgehend erhalten bleiben, erklärte das Unternehmen in einer Mitteilung. Egana Goldpfeil beschäftigt nach eigenen Angaben weltweit 7 000 Mitarbeiter, davon 2 000 in Deutschland. Der Geschäftsbetrieb werde ohne Unterbrechung fortgesetzt. Die Gruppe verfüge über ein Vielzahl bekannter Marken und Lizenzen, unter denen Uhren, Schuhe, Lederwaren und Schmuck hergestellt werden. Mit weiteren Folgeinsolvenzen innerhalb der Egana Goldpfeil Gruppe sei nur eingeschränkt zu rechnen. Zum Insolvenzverwalter bestimmte das Amtsgericht Offenbach den Rechtsanwalt Ottmar Hermann.

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