Luxusartikel-Konzern
Egana Goldpfeil wird zerlegt

Ein Mythos wird filettiert: Der insolvente europäische Teil des Luxusartikel-Konzerns Egana Goldpfeil ist an unterschiedliche Investoren verkauft worden. Es gibt aber eine sehr gute Nachricht im Hinblick auf die Beschäftigten.

HB FRANKFURT/MAIN/OFFENBACH. Knapp 90 Prozent der Mitarbeiter werden ihren Arbeitsplatz behalten, wie Insolvenzverwalter Ottmar Hermann am Montag in Frankfurt berichtete. Damit sei das Insolvenzverfahren für die Egana Goldpfeil (Europe) Holdings GmbH mit Sitz in Offenbach nach einem dreiviertel Jahr erfolgreich abgeschlossen worden. Die weltweit aktive Unternehmensgruppe ist in den Bereichen Mode, Uhren, Schmuck und Lederwaren tätig. Hauptsitz der Gruppe ist Hongkong.

Bereits zum Jahreswechsel hatte der Konzern die Schuh- Traditionsmarke Salamander verkauft. Nun seien auch alle übrigen europäischen Unternehmensteile veräußert worden. Nach den Angaben übernahm die Schweizer Marlox AG Egana Österreich und Egana Schweiz sowie den Geschäftsbetrieb für die Marken Esprit Schmuck- und Uhren, Puma Time und Joop-Uhren. Die Uhrenmarke Dugena wurde von der neu gegründeten Nova Tempora Uhren & Schmuck GmbH in Dietzenbach bei Offenbach gekauft. Über die jeweiligen Kaufpreise sei mit allen Beteiligten Stillschweigen vereinbart worden.

Die erfolgreiche Abwicklung der europäischen Holding von Egana Goldpfeil komme auch den Beschäftigten der Unternehmensgruppe zu Gute, sagte Hermann laut Mitteilung. Denn von den 2700 Arbeitsplätzen in Europa würden 2350 erhalten. Der europäische Teil der Gruppe hatte Ende August 2008 einen Insolvenzantrag gestellt. Das Insolvenzverfahren wurde im Oktober 2008 eröffnet.

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