Luxusgüter-Hersteller
Schwaches Hongkong-Geschäft bremst Burberry

Burberry hat mit der rückläufigen Nachfrage in Asien zu kämpfen: Vor allem das Hongkong-Geschäft macht dem Luxusgüter-Hersteller derzeit zu schaffen. Doch auch im Hauptmarkt China gehen die Erlöse zurück.
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LondonProbleme in Asien haben dem Luxusgüter-Hersteller Burberry im ersten Geschäftsquartal zu schaffen gemacht. Der Einzelhandelsumsatz stieg von April bis Juni um acht Prozent auf umgerechnet 579 Millionen Euro, wie das britische Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten sich im Schnitt mit 589 Millionen Euro etwas mehr erhofft. Im zweiten Halbjahr des Geschäftsjahres 2014/15 wuchs Burberry noch um 13 Prozent.

Das für seine karierten Schals und Trenchcoats bekannte Unternehmen leidet neben Währungsschwankungen derzeit vor allem unter einer geringeren Nachfrage in Hongkong, wo Burberry zehn Prozent seines Einzel- und Großhandelumsatzes macht. Auch im Hauptmarkt China sind die Erlöse rückläufig.

Erst im Mai hatte Burberry seine Ergebnisprognose für 2015/16 gesenkt, gab sich am Mittwoch jedoch wieder etwas zuversichtlicher. Sollte es bei den derzeitigen Wechselkursen bleiben, könnte der Gewinn rund 20 Millionen Pfund höher ausfallen als 2014/15. Das wären etwa zehn Millionen Pfund mehr als bisher angenommen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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