Luxusgüterkonzern Richemont
Asiengeschäft als Spielverderber

Asien kauft weniger Luxusartikel. Das bekommt der Konzern Richemont, zu dem Marken wie Cartier gehören, zu spüren. Zwar kann der Luxusgüterhersteller den Verlust ausgleichen, er legt aber weniger stark zu als erwartet.
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ZürichSinkende Umsätze in Asien haben dem Luxusgüterkonzern Richemont das Weihnachtsgeschäft vermiest. Währungsbereinigt stagnierte der Umsatz weltweit, wie die Firma am Donnerstag mitteilte. Die Verkaufserlöse wuchsen währungsunbereinigt um vier Prozent auf 3,05 Milliarden Euro. Analysten hatten mehr erwartet, im Schnitt 3,07 Milliarden Euro Umsatz.

Dank anziehender Nachfrage in Europa und im Nahen Osten sowie in Amerika konnte der Hersteller von Cartier-Schmuck und Luxusuhren von Marken wie Lange & Söhne, IWC und Jaeger-LeCoultre die Delle in Asien wettmachen. Ein Jahr zuvor waren die Verkaufserlöse zu konstanten Wechselkursen noch um neun Prozent gestiegen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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