Luxushersteller Hermes
Gedämpfte Aussichten in Russland und China

Im vergangenen Jahr setzte Hermes erstmals mehr als vier Milliarden Euro um und überholte damit Konkurrent Gucci. Jedoch wird das laufende Jahr wegen Schwierigkeiten in China und Russland wohl weniger Wachstum bringen.
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ParisDer französische Luxuswaren-Hersteller Hermes hat im vergangenen Jahr das operative Ergebnis um sieben Prozent auf knapp 1,3 Milliarden Euro gesteigert. Die Gewinnmarge sei aber leicht zurückgegangen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Der Luxus-Konzern bestätigte zugleich seine gesenkte Umsatzprognose für dieses Jahr von rund acht Prozent.

Wegen der gedämpften Aussichten in China und der unsicheren Lage in Russland hatten die Franzosen vergangenen Monat ihr traditionelles Wachstumsziel von zehn Prozent erstmals seit Jahren aufgegeben. Als Grund wurde auch die erreichte Größe des Konzerns genannt, der 2014 erstmals mehr als vier Milliarden Euro umsetzte und damit Konkurrent Gucci überholte.

Hermes kündigte zudem eine auf 2,95 Euro angehobene Dividende an sowie eine Sonderausschüttung von fünf Euro pro Aktie. Aktionäre zeigten sich dennoch enttäuscht. Hermes-Aktien gaben am Vormittag mehr als 1,5 Prozent nach.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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