Luxushotel in Macau

Schlafen bei Karl Lagerfeld

Karl Lagerfeld kann mehr als Mode: 2017 soll in Macau das erste Hotel eröffnen, das der Stardesigner für seine eigene Marke eröffnet hat. Doch Lagerfeld und seine Geschäftspartner haben längst neue Ideen.
Der deutsche Modezar Karl Lagerfeld eröffnet 2017 sein eigenes Hotel in Macau. Quelle: dpa
Karl Lagerfeld

Der deutsche Modezar Karl Lagerfeld eröffnet 2017 sein eigenes Hotel in Macau.

(Foto: dpa)

DüsseldorfDen deutschen Stardesigner Karl Lagerfeld drängt es hinaus aus dem Modegeschäft. Der Mann, der Luxusmarken seit Jahrzehnten jede Saison gut aussehen lässt, hat für seine eigene Marke ein ganzes Luxushotel entworfen. „Wir eröffnen 2017 in Macau das erste Karl-Lagerfeld-Hotel mit 220 Betten, Spa, Bar und mehreren Restaurants“, sagte Pier Paolo Righi, CEO des Labels „Karl Lagerfeld“, dem Handelsblatt. „Lagerfeld hat die ganze Inneneinrichtung selbst entworfen“, sagte er in Düsseldorf, wo er einen neuen Flagshipstore des Labels eröffnete.

Bei dem Hotel in Macau soll es jedoch nicht bleiben, verriet Righi, der seit vier Jahren die Marke für den Stardesigner steuert. „Wir wollen die Hotel-/Restaurant-Sparte zu einem eigenen Geschäftsfeld ausbauen“, kündigte er an. „Wir haben deshalb ein neues Team gebildet, das die Expansion vorantreiben soll.“

Es geht also nicht nur um neue Hotels, sondern auch darum, Restaurant-Projekte mit der Handschrift des berühmten Designers zu entwickeln.

Wie sich der Modezar selbst vermarktet
Lagerfeld als Laden
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Auf der Düsseldorfer Luxusmeile Königsallee öffnete jetzt der vierte eigene Laden der Marke Karl Lagerfeld in Deutschland. Weitere sollen in den nächsten Jahren folgen. Große Hoffnungen setzt CEO Pier Paolo Righi auf den US-Markt, wo nächstes Jahr das erste Geschäft in New York öffnen soll.

Karl Lagerfeld und Pier Paolo Righi
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Vor vier Jahren kam Righi als CEO zum Label Karl Lagerfeld. Der Deutsch-Italiener treibt die weltweite Expansion der Marke voran. Inzwischen gibt es 20 eigene Läden und 20 mit Franchise-Partnern.

Karl und Choupette
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Karl Lagerfeld bringt bei seiner eigenen Marke – anders als bei seiner Arbeit für die Luxusmarken Fendi und Chanel – viel Persönliches mit ein. So hat der Stardesigner bei der Marke Karl Lagerfeld auch seine geliebte Katze Choupette in einer Taschenkollektion verewigt – auf seine eigene ironische Art.

Katzen-Tasche
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Bei dieser Tasche ließ sich Lagerfeld von seiner Katze Choupette inspirieren. Mit Handtaschen erzielt das junge Label inzwischen den Großteil seines nicht genannten Umsatzes, den Branchenkenner auf über 100 Millionen Euro schätzen. Der CEO der Marke Karl Lagerfeld, Pier Paolo Righi, will den Umsatz in den nächsten fünf Jahren verdreifachen.

Lagerfeld im Mittelpunkt
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Im Schaufenster seines neuen Düsseldorfer Stores ist Karl Lagerfeld in action zu sehen. Er ließ es sich nicht nehmen, die Fotos für seine neue Kollektion der eigenen Marke selbst zu schießen. Auch ansonsten ist das berühmte Konterfei des Stardesigners im Laden überall präsent.

Handtaschen laufen am besten
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Pier Paolo Righi, CEO der Marke Karl Lagerfeld, kann sich auch vorstellen, künftig reine Accessoire-Läden zu eröffnen. Sie wären dann deutlich kleiner als die heutigen Flagshipstores.

Umtriebiger Designer
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Karl Lagerfeld hat in der Vergangenheit mehrfach populäre Projekte verfolgt. So arbeitete er vor vielen Jahren einmal für das Versandhaus Quelle. Außerdem war er der erste Stardesigner, der 2004 für den schwedischen Konzern H&M eine Kollektion entwarf.

Wo nach Macau weitere Hotels entstehen könnten, sei noch nicht endgültig entschieden, sagte Righi. Aber „wir sind in Gesprächen für weitere Hotelprojekte, die 2018 eröffnen könnten“, ließ er durchblicken. Dazu passt es auch, dass sich Righi langfristig vorstellen kann, dass Lagerfeld Accessoires für die Wohnung entwirft.

Die Hotel-Pläne Lagerfelds erinnern an die Strategie eines anderen großen Modedesigners. Auch Giorgio Armani hat sein Designreich nach den großen Erfolgen in der Modewelt immer weiter ausgedehnt. Das reicht von Buch- und Blumenläden bis zu Hotels und Cafés. Überall ist die klare Handschrift des italienischen Stars zu erkennen. Armani hat zudem eine Möbelkollektion entworfen. Aber Armani deckt in der Mode die gesamte Bandbreite vom Superluxus bis hinab in den Premiumbereich von Emporio Armani ab.

Lagerfeld hingegen glänzte in der Vergangenheit vor allem damit, dass er den Stil der großen Namen wie Fendi und Chanel auf geniale Art weiterentwickelte. Das noch junge Label „Karl Lagerfeld“ ist nun ein Versuch, die eigene Handschrift unverfälscht umzusetzen – und das zu einem für viele Kunden erschwinglichen Preis.

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