LVMH
Luxuskonzern meldet Rekordumsatz

Dank kauffreudiger Asiaten und Amerikaner hat der Luxusgüterkonzern LVMH seinen Umsatz überraschend deutlich gesteigert. Neben Mode, Lederwaren, Uhren oder Spirituosen wuchs auch das Einzelhandelsgeschäft.
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ParisDer französische Luxusgüterkonzern LVMH hat mit starken Jahresergebnissen ein weiteres Zeichen für ein mögliches Ende der Durststrecke in der Branche geliefert. Der Louis-Vuitton-Hersteller meldete am Donnerstag nach Börsenschluss dank der gestiegenen Nachfrage nach edler Mode und teuren Handtaschen einen Rekordumsatz. Im Vergleich zum Vorjahr legten die Erlöse 2016 um 5 Prozent auf 37,6 Milliarden Euro zu. LVMH verdiente mit rund 4 Milliarden Euro unter dem Strich 11 Prozent mehr. Angesichts der vielen geopolitischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten habe sich der Konzern hervorragend geschlagen, sagte Vorstandschef und Großaktionär Bernard Arnault.

Neben Mode, Lederwaren, Uhren oder Spirituosen wuchs auch das Einzelhandelsgeschäft. Zu LVMH gehören beispielsweise der Douglas-Konkurrent Sephora, Luxuskaufhäuser, Duty-Free-Geschäfte an Flughäfen oder Läden auf Kreuzfahrtschiffen. Im laufenden Jahr dürfte LVMH seine Position verteidigen, dennoch blicke er auf 2017 mit Vorsicht, sagte Arnault.

Vor LVMH hatte es bereits ermutigende Nachrichten vom britischen Trenchcoat-Schneider Burberry und von der Schweizer Cartier-Mutter Richemont gegeben. Das sich abschwächende Wachstum in China, gepaart mit den Vorstößen der chinesischen Regierung gegen Korruption und Verschwendung hatten der Luxusbranche in den vergangenen Jahren einen Dämpfer verpasst. Zusätzlich hielten Terrorängste betuchte Käufer von Shoppingtrips nach Europa ab. Inzwischen zeichnet sich aber ab, dass die Geschäfte wieder an Fahrt aufnehmen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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