m März vergangenen Jahres hatte der Irak-Krieg das Geschäft belastet
Lufthansa fliegt im März mehr Passagiere

Die Deutsche Lufthansa hat im März ihren Aufwärtstrend fortgesetzt und die Passagierzahlen sowie das Frachtaufkommen deutlichgesteigert. 4,2 Miilionen Passagiere flogen im März mit der Lufthansa.

HB FRANKFURT. Im März seien 4,2 Millionen Passagiere befördert worden, teilte die Fluggesellschaft am Donnerstag in Frankfurt mit. Das sei ein Plus von 12,6 Prozent zum Vorjahresmonat. Die Auslastung (Sitzladefaktor) sei um 3,6 Prozentpunkte auf 75,2 Prozent gestiegen. Die für den Umsatz wichtige Zahl der verkauften Sitzkilometer stieg um 13,7 Prozent auf 8,3 Milliarden.

In nahezu allen Verkehrsgebieten erzielte der Luftfahrtkonzern zweistellige Verkaufszuwächse. In der Region Nahost und Afrika flogen rund 30 Prozent mehr Passagiere mit der Lufthansa als vor einem Jahr. In Amerika verzeichnete die Kranich-Fluglinie mit 82,8 Prozent die höchste Auslastung. Auch im Heimatmarkt Europa legte die Lufthansa in allen Bereichen zu.

Das Frachtaufkommen, ein wichtiger Frühindikator für die weitere Entwicklung der Wirtschaft, kletterte bei Lufthansa Cargo im März um 5,8 Prozent auf 154 000 Tonnen.

Auch die französische Fluggesellschaft Air France und die britische Fluglinie British Airways haben im März mehr Passagiere befördert als ein Jahr zuvor. Lufthansa hatte 2003 auf Grund einer guten zweiten Jahreshälfte erstmals seit zwei Jahren ihre Passagierzahlen wieder gesteigert. Weltweit haben Fluggesellschaften in den vergangenen Monaten steigende Passagierzahlen verzeichnet. Im Vorjahr hatten viele Reisewillige wegen des Irak-Krieges und der Lungenkrankheit Sars

Flugreisen gemieden.

In diesem Jahr rechnet die drittgrößte europäische Fluggesellschaft mit einem deutlich höheren operativen Ergebnis als im Vorjahr. Nach dem Rekordverlust 2003 von fast 1 Milliarde Euro soll unter dem Strich auch wieder ein Gewinn stehen. Für das erste Quartal erwartet Lufthansa jüngsten Aussagen von Finanzvorstand Karl-Ludwig Kley zufolge trotz der verbesserten Geschäftsentwicklung aber noch einen Verlust. Auf Grund des generell schwachen Fluggeschäfts im Januar und Februar sei das erste Quartal traditionell das schwächste.

Die Lufthansa-Aktie lag am frühen Nachmittag in einem freundlichen Marktumfeld knapp zwei Prozent im Plus bei 14,25 Euro.

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