Märkte stellen um
Edeka spart sich Spar

Edeka ist entgegen dem Branchentrend mit einem klassischen Supermarkt-Konzept auf Wachstumskurs. Einen Verlierer gibt es dabei jedoch: Die Marke "Spar" verschwindet einem Zeitungsbericht zufolge weitestgehend von der Bildfläche.

HB BERLIN. Gut acht Monate nach der angekündigten Übernahme der Supermarktkette Spar durch Edeka beginnen die ersten Einzelhändler mit der Umstellung ihrer Läden. Rund 200 selbstständige Kaufleute würden im Januar auf Edeka umflaggen, sagte Edeka-Chef Alfons Frenk der „Financial Times Deutschland“. Zudem starte Edeka jetzt mit der Belieferung der Spar-Händler. In den nächsten Monaten sollten rund 1500 der insgesamt etwa 2000 Kaufleute ihre Waren von den Edeka-Großhandlungen beziehen. Die Integration aller Läden mit einer Verkaufsfläche von über 600 Quadratmetern solle bis Ende 2007 abgeschlossen sein.

Bei kleineren Märkten wird nach Frenks Worten die Umstellung nicht forciert. Sie behalten möglicherweise die Marke Spar, auch wenn sie von Edeka beliefert werden. Der größte deutsche Lebensmittelhändler hatte im Frühjahr ankündigt, den lange Zeit defizitären Rivalen Spar, die Discountkette Netto Süd und eine 25-Prozent-Beteiligung an Netto Nord von der französischen Handelsgruppe ITM Entreprises zu übernehmen.

Frenk rechnet in Folge der Übernahme von Spar und der Discountkette Netto Süd für das Geschäftsjahr 2005 mit einem „Turboeffekt“ für die Rendite seines Unternehmens. Spar schreibt seinen Angaben zufolge bereits laufenden Jahr operativ schwarze Zahlen.

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