Managementvertrag angestrebt
Fraport ist an Moskauer Flughafen interessiert

Der Flughafenbetreiber Fraport ist an einer Kooperation mit dem Flughafen Scheremetjewo in Moskau interessiert. Ein Fraport-Sprecher sgate am Donnerstag in Frankfurt: „Wir streben einen Managementvertrag mit Scheremetjewo an."

HB FRANKFURT/M. „Wir führen derzeit konstruktive Gespräche“, fügte er hinzu. Zuvor hatte das Magazin „Der Spiegel“ vorab berichtet, der Flughafenbetreiber werde ab Januar Gespräche über die Zusammenarbeit beginnen. Die im Mittelwerteindex MDax notierte Fraport-Aktie lag am Vormittag 0,22 Prozent im Plus bei 31,37 Euro.

Fraport als Europas zweitgrößte Flughafengesellschaft hatte in den vergangenen Jahren mit einer misslungenen Beteiligung am Flughafenausbau in Manila einen Verlust in dreistelliger Millionen Euro-Höhe erlitten. Die internationalen Aktivitäten von Fraport werden daher von Seiten der Aktionäre und Analysten kritisch betrachtet. Seither konzentriert sich Fraport auf konkrete Managementaufträge, die allenfalls kleinere Investitionen bedeuten.

Fraport hat vor kurzem mitgeteilt, es werde den Betrieb des Flughafens von Kairo übernehmen. Eine finanzielle Beteiligung an der Flughafengesellschaft sei aber nicht vorgesehen. Bisher betreibt Fraport unter anderem den Flughafen Lima in Peru sowie Teilbereiche der Flughäfen in Jacksonville (US-Staat Florida) und im türkischen Antalya. Weitere Angebote hat Fraport vorgelegt für Flughäfen in Bulgarien und Indien.

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