Manager üben Aktienoptionen aus
Vorstände der Deutschen Börse machen Kasse

Obwohl die Deutsche Börse die Eigenkapitalrendite bis 2007 auf 20 Prozent nahezu verdoppeln will, sind die Vorstände offenbar nicht mehr restlos von der Aktie überzeugt.

pot FRANKFURT/M. In den ersten Maiwochen haben diverse hochrangige Manager Aktienoptionen ausgeübt. Eurex-Chef Rudolf Ferscha etwa ließ sich 459 000 Euro auszahlen, Finanzvorstand Mathias Hlubek und Technologievorstand Michael Kuhn je 413 000 Euro. Ex-Vorstandschef Werner Seifert übte Optionen für 689 000 Euro aus. Die virtuellen Optionen, eine Form erfolgsabhängiger Vergütung, sind bei der Börse daran gekoppelt, dass sich der Aktienkurs besser entwickelt als der DJ STOXX 600 Technologieindex. Zuletzt war der Kurs vor allem dank der Aktivitäten der Hedge-Fonds rund um TCI gestiegen, die neben Seiferts Ausscheiden auch ein massives Aktienrückkaufprogramm erzwungen hatten.

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