Markteintritt in die Slowakai
Höhere Margen verhelfen Hornbach zu Gewinnplus

Dank gestiegener Handelsspannen hat die Hornbach Holding AG im zweiten Quartal 2004/2005 einen höheren Gewinn ausgewiesen. Der operative Gewinn sei von Juni bis August um 77,5 Prozent auf 44,2 Millionen Euro geklettert, teilte Hornbach am Donnerstag mit.

HB FRANKFURT. Der Nettoumsatz des Bau- und Gartenmarktbetreibers sei um knapp 13 Prozent auf 594 Millionen Euro angestiegen. Vor allem eine höhere Handelsspanne und niedrigere Filialkosten hätten zu dem Ertragswachstum beigetragen, hieß es. Für das Gesamtjahr (zum 28. Februar 2005) bekräftigte das im Kleinwertesegment SDax gelistete Unternehmen seine Prognose eines Umsatzanstiegs auf mehr als 2,2 Milliarden Euro.

Bei dem wichtigsten Tochterunternehmen, der Hornbach Baumarkt AG, sei der Umsatz im Berichtszeitraum auf 555,3 Millionen Euro (Vorjahr: 487,7) Millionen Euro gewachsen. Hier soll der Umsatz 2004/05 auf 2,1 Milliarden Euro steigen. Nach den drei Neueröffnungen im zweiten Quartal betreibt Hornbach Baumarkt 116 Bau- und Gartenmärkte in Europa mit einer Verkaufsfläche von 1 174 000 Quadratmeter. Anfang August öffnete in Bratislava der erste Hornbach-Markt in der Slowakei seine Pforten. In diesem Jahr stehen noch die Einweihungen von Filialen in Braunschweig und im schweizerischen Villeneuve auf dem Plan.

Die rund 11 000 Mitarbeiter beschäftigende Hornbach-Gruppe umfasst neben der Hornbach Baumarkt AG noch die Hornbach Baustoff Union GmbH und die Hornbach Immobilien AG. Die defizitären Gartenmärkte der Lafiora Hornbach Florapark GmbH wurden zu Beginn des Geschäftsjahres im März in die Hornbach Baumarkt AG eingegliedert.

Die Hornbach-Baumarktkette rangiert Verbandsangaben zufolge im deutschen Markt als Nummer vier hinter der Tengelmann-Sparte Obi, der Metro-Tochter Praktiker und der Bauhaus-Kette.

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