Marktforschungsunternehmen
GfK bricht beinahe der gesamte Gewinn weg

Hohe Umstrukturierungskosten und der wachsende Preisdruck in der Branche haben im ersten Quartal beim Marktforschungsunternehmen GfK trotz eines weitgehend stabilen Umsatzes zu einem Gewinneinbruch geführt. Mit 1,3 Mio. Euro sei das Konzernergebnis im Vergleich zum Vorjahr um fast 90 Prozent gesunken.

HB NÜRNBERG. Mehrere einmalige Sonderfaktoren verzerrten allerdings die tatsächliche Ertragskraft des Unternehmens, betonte die Führung der GfK-Gruppe laut Mitteilung.

So sei der Umsatz mit 264,7 Mio. Euro im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal nur um 1,3 Prozent geschrumpft. Bereinigt um Firmenzukäufe sei der Erlös allerdings um 4,6 Prozent gesunken. "Im ersten Quartal 2009 konnte sich die GfK-Gruppe zwar den Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise nicht in allen Sektoren entziehen, aber mit einer stabilen Umsatzentwicklung entgegenstellen", kommentierte das Unternehmen die aktuelle Geschäftslage.

Zuversichtlich stimmt die Geschäftsführung des im SDax notierten Unternehmens die aktuelle Auftragslage. Bis Ende des Monats seien bereits 57,6 Prozent des für das Jahr 2009 geplanten Umsatzes der GfK-Gruppe gebucht gewesen, womit die ursprünglichen Erwartungen übertroffen worden seien. Im zurückliegenden Boomjahr hatte das Auftragsvolumen zu diesem Zeitpunkt allerdings bei 61,8 Prozent gelegen, räumte die GfK ein. Für die zweite Jahreshälfte 2009 rechnet das GfK-Management mit einer Verbesserung von Umsatz und Ergebnis.

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