Massive Kosteneinsparungen beim Personal geplant
"Billig-Condor" soll Thomas Cook retten

Der finanziell angeschlagene Touristikkonzern Thomas Cook will mit seiner Flugtochter Condor den Billigfliegern Konkurrenz machen.

HB FRANKFURT. Unter dem wiederbelebten alten Namen „Condor“ solle die Fluglinie erstmals Billigflüge auf der Langstrecke nach Amerika, in die Karibik, nach Afrika und nach Asien zu Preisen ab 99 Euro anbieten, teilte Cook-Vorstandsmitglied Ralf Teckentrup am Mittwoch in Frankfurt mit. Auch auf den Kurz- und Mittelstrecken werde Condor ab sofort Flüge ab 29 Euro anbieten und damit den zahlreichen Billiganbietern in Deutschland Konkurrenz machen.

Die Fluglinie Condor hatte im vergangenen Jahr mit einem Verlust, der Branchenkreisen zufolge bei 100 Mill. Euro lag, den nach Tui zweitgrößten europäischen Reisekonzern an den Rand des Ruins getrieben. Mit einer höheren Auslastung durch die Billigangebote und massiven Kosteneinsparungen beim Personal, über die derzeit mit den Gewerkschaften verhandelt wird, soll Condor wieder in die Gewinnzone geführt werden.

Bis Ende 2005 soll das Ergebnis der Fluggesellschaft Teckentrup zufolge um 240 Mill. Euro verbessert werden. Jeweils ein Drittel sollen aus Einsparungen bei Sach- und Personalkosten kommen. Das Zusatzgeschäft mit Billigtickets soll weitere 80 Millionen Euro bringen.

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