Mattel und Hasbro
Barbie-Firma und Rivale beraten über Fusion

Auf dem Spielzeugmarkt sind sie Rivalen – nun planen die US-Hersteller Mattel und Hasbro offenbar eine Fusion. Dabei ist es nicht das erste Mal, dass die beiden Konkurrenten über einen Zusammenschluss sprechen.

BangaloreDie beiden US-Spielzeughersteller Mattel und Hasbro sprechen einem Medienbericht zufolge über eine milliardenschwere Fusion. Der Monopoly-Anbieter Hasbro sei dazu Ende vorigen Jahres an den Barbie-Puppen-Hersteller Mattel herangetreten, meldete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider am Donnerstag. Seitdem dauerten die Gespräche an.

Die Mattel-Aktien stiegen daraufhin zeitweise um mehr als acht Prozent auf den höchsten Stand seit 16 Monaten. Die Papiere von Hasbro legten mehr als drei Prozent zu.

Beide Firmen kamen zuletzt gemeinsam auf eine Marktkapitalisierung von mehr als 20 Milliarden Dollar. Hasbro wollte sich nicht zu dem Bericht äußern. Mattel war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Die beiden Rivalen des dänischen Bauklötze-Herstellers Lego hatten bereits vor 20 Jahren über einen Zusammenschluss gesprochen. Damals hatte Mattel ein 5,2 Milliarden Dollar schweres Angebot für Hasbro zurückgezogen und auf ungünstige Marktbedingungen verwiesen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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