McDonald’s geht neue Wege

Fastfood-Riese testet Frischfleisch

Schluss mit Tiefkühlware: In 14 Restaurants testet McDonald’s künftig die Produktion mit frischem Hackfleisch statt mit fertigen Patties. Das könnte ein Zeichen für eine neue Firmenstrategie des Fastfood-Konzerns sein.
Nicht nur mit der Größe ihrer Burger führt die Fastfood-Kette Tests durch – auch das Fleisch selbst kommt auf den Prüfstand. Quelle: AP
Verschiedene Big-Mac-Größen

Nicht nur mit der Größe ihrer Burger führt die Fastfood-Kette Tests durch – auch das Fleisch selbst kommt auf den Prüfstand.

(Foto: AP)

DallasDie Fastfood-Kette McDonald’s testet die Produktion von Burgern mit frischem Hackfleisch anstelle von tiefgekühlten Patties. Das teilte das Unternehmen am Montag auf Anfrage mit. Man verspreche sich von dem Testlauf Erkenntnisse über Umsetzbarkeit, Kundenresonanz und Kosten der frischen Zubereitung von Burgern.

Der Testlauf könnte ein Anzeichen für eine weitere Veränderung der Firmenstrategie von McDonald’s sein, die unter anderem gesündere Zutaten zu den Produkten vorsieht. Unter Steve Easterbrook, der seit 2015 Firmenchef ist, hatte das Unternehmen mit erneuerter Strategie zuletzt erfolgreich gegen sinkende Umsatzzahlen angekämpft.

Der Feldversuch beschränkt sich auf 14 Restaurants im Stadtgebiet von Dallas im US-Bundesstaat Texas. Zu ähnlichen Plänen in Europa äußerte sich McDonald's nicht.

Für gewöhnlich wird in Restaurants der Fastfood-Kette Hackfleisch verarbeitet, das zu Patties geformt und dann blitzgefroren wird.

Diese Fast-Food-Läden stürmen die Deutschen
31. Hans im Glück
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Hans im Glück konnte seinen Umsatz fast verdoppeln auf 86,8 Millionen Euro. Einen Dämpfer gibt der Abschied vom größten Franchisenehmer Patrick Junge, der seine eigenen Kette „Peter Pane“ aufzieht und ein Drittel des Umsatzes mitnimmt. Erfolg bringt das Konzept, edle Burger und Cocktails zu verkaufen. Denn das lockt vor allem weibliche Gäste zwischen 20 und 40 Jahren, für die Hamburger ganz selbstverständlich auf der Speisekarte stehen. Die aktuellen Wachstumspläne sind ambitioniert.

Quelle für alle Zahlen: Fachzeitschrift „Food Service“

30. L’Osteria
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L’Osteria arbeitet sich von Rang 45 auf Rang 30 vor. Bei 13 Eröffnungen wuchs der Umsatz 2015 auf 87,8 Millionen Euro – ein Plus von 57 Prozent. Pizza zieht in angenehmen Ambiente.

15. Joey’s
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Joey’s wächst als größter deutscher Lieferdienst auf 143,5 Millionen Euro. Dennoch verliert das Unternehmen seine Unabhängigkeit: Die Inhaber konnten einem Angebot der US-Kette Domino’s Pizza nicht widerstehen. Die Filialen sollen auf die neue Marke umgeflaggt werden.

11. Vapiano
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Vapiano wächst um gut 15 Millionen Euro auf 190,8 Millionen Euro. Doch Berichte über Probleme bei Zeiterfassung und Frische bremsten das Tempo. Das italienisch inspirierte Konzept arbeitet zudem daran, Schlangen zu verkleinern – etwa durch Bestell-Apps.

10. Edeka
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Dass Edeka Zentrale im Ranking auftaucht, zeigt: Auch bei Bäckern und in Supermärkten wird das Gastronomie- und Snack-Geschäft wichtiger. In die Umsatzzahl von 198 Millionen Euro sind dabei viele Angebote der Kaufleute nicht mal eingerechnet.

9. Ikea
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Ikea wächst ebenfalls bei der Gastronomie – auch dank neuer Angebote wie vegetarischer Bällchen um 13 Millionen auf 204 Millionen Euro. In der ersten City-Filiale in Hamburg-Altona ist die Gastronomie sogar so erfolgreich, dass Ikea bereits am dortigen Bahnhof wirbt. „Bei uns gibt es neben Coffee auch Tische to go“.

8. Aral
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Aral wächst mit Petit Bistro in den Filialen seiner 1137 Franchisenehmer und bringt es auf 212,1 Millionen Euro Umsatz. Der Ölkonzern sorgte für Aufsehen, weil die konzerneigenen Filialen schrittweise auf Rewe to Go umgestellt werden. Das Kölner Handelsunternehmen weitet so die Präsenz seiner Convenience-Linie deutlich aus.

  • dpa
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