McDonalds: Greenpeace prangert Billigfleisch an

McDonalds
Greenpeace prangert Billigfleisch an

Nicht nur die Geschäftszahlen machen dem Fast-Food-Riesen McDonalds derzeit zu schaffen, nun hat das Unternehmen auch noch Ärger mit Greenpeace. Die Umweltschützer kritisieren das verwendete Hähnchenfleisch.
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Hamburg/MünchenGreenpeace prangert die Produktion von Billigfleisch für McDonald's an. Rund 25 Aktivisten protestierten am Freitag vor der Deutschland-Zentrale in München, wie die Umweltschützer in Hamburg mitteilten. Anlass sind Greenpeace-Testergebnisse, wonach McDonald's in Deutschland in der Hähnchenmast gentechnisch verändertes Tierfutter einsetzen lässt. Die Aktivisten kritisierten zudem, dass die Firma Auskunft verweigere, woher das Hähnchenfleisch genau stammt, wie die Tiere gehalten werden und wie hoch der Antibiotikaeinsatz ist.

Die Fastfoodkette erklärte dazu auf Anfrage, es würden nur Produkte und Zutaten verwendet, die höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards erfüllten. „Unsere Produkte enthalten keine deklarationspflichtigen gentechnisch veränderten Zutaten“, hieß es. Das gelte auch fürs Fleisch. „Allerdings können wir nicht garantieren, dass die Tiere, deren Fleisch wir verwenden, wirklich ausschließlich mit gentechnisch unveränderten Futtermitteln gefüttert worden sind.“

Hintergrund sei, dass die Lieferanten der Hähnchenprodukte seit 2014 nicht länger ausreichend nicht gentechnisch veränderte Futtermittel zu „vertretbaren Konditionen“ garantieren können. „Daher mussten wir unsere ehemals freiwillige Selbstverpflichtung zu gentechnisch unverändertem Tierfutter nach 14 Jahren aufgeben.“ Damit folge McDonald's „der gängigen Praxis im Markt“.


dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Meines Erachtens sollten solche Artikel einer Zeitung mit seriösem Anspruch peinlich sein.

    Greenpeace ist eine Organisation mit 3-stelligem Millionenumsatz die Ängste gegenüber den heutigen Technologien zu erzeugen sucht und diese Ängste wiederum in Geschäft umsetzt. Diese Organisation als Umweltschutzorganisation zu bezeichnen ist verfehlt.

    Abseits der Ökopropaganda der obigen Organisation ist die Verwendung gentechnisch optimierten Tierfutters sicherlich ein Punkt auf den man stolz sein kann und eher gesundheitsförderlich denn schädlich ist, insbesondere wenn man dies mit ungesundem Biohühnern vergleicht. .

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