McDonald's und Co. Deutsche stehen auf Fast Food

Für Fast-Food-Anbieter wie Burger King, Subway oder McDonald's lief das vergangene Jahr in Deutschland erfolgreich – trotz harter Konkurrenz. Dabei profitieren sie auch vom Trend zum Essen außer Haus.
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Einige Fast-Food-Ketten sind auf den Liefertrend aufgesprungen. Quelle: dpa
Burger von McDonald's

Einige Fast-Food-Ketten sind auf den Liefertrend aufgesprungen.

(Foto: dpa)

München/KölnDeutschland bleibt für die Fastfood-Branche ein umkämpfter und zugleich attraktiver Markt. Neben den Burger-Ketten McDonald's und Burger King zeigt sich auch der Sandwich-Anbieter Subway mit der Geschäftsentwicklung im vergangenen Jahr in Deutschland sehr zufrieden und will seine Expansion weiter vorantreiben. Dafür sei man auch auf der Suche nach neuen Standorten und Lizenznehmern, erklärte Subway-Deutschland-Chef Hans Fux.

Die Fastfood-Ketten profitieren zwar vom Trend zum Essen außer Haus, kämpfen aber mit harter Konkurrenz, etwa durch andere Restaurant-Ketten, Tankstellen mit großen Snack-Angeboten und Lieferdienste. McDonald's und Co sind indes selbst auf den Liefertrend aufgesprungen.

Um 4,5 Prozent konnte Subway die Erlöse in den bundesweit rund 670 Restaurants im vergangenen Jahr auf dem deutschen Markt steigern, und die Erträge hätten um 16 Prozent zugelegt, hieß es. Absolute Zahlen nennt Subway allerdings nicht. Ganz anders sieht die Entwicklung auf dem Heimatmarkt USA aus, wo Subway zuletzt mit Umsatzschwund und Filialschließungen kämpfte.

Die Kooperation mit der Tankstellenkette Shell will Subway fortsetzen. Nach Tests an zwei Pilot-Standorten im niedersächsischen Laatzen und in Fürth in Bayern sind weitere Standorte in Planung, Einzelheiten nannte das Unternehmen aber noch nicht. Auch mit dem Spielcenter-Betreiber Löwen Play hat Subway eine Partnerschaft geschlossen, die weiteres Wachstum bringen soll, wie Fux erklärte. Zugleich würden die Restaurants schrittweise umgebaut und erneuert.

Die wertvollsten Fast-Food-Ketten der Welt
Platz 10: Burger King
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Der berühmte Whopper ist groß – der Markenwert der Fast-Food-Kette im Vergleich zu seiner Konkurrenz etwas geringer. Mit einem Wert von 5,12 Milliarden Dollar belegt Burger King den zehnten Platz der wertvollsten Fast-Food-Ketten weltweit. Damit wurde das Burger-Schnellrestaurant weit von seinem Erzrivalen McDonald's überholt.

Platz 9: Taco Bell
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Bei Taco Bell gibt es Fastfood auf mexikanisch. In den USA hat die Imbiss-Kette besonderen Erfolg damit. Mit ihrem Markenwert von 5,39 Milliarden US-Dollar belegt sie den neunten Platz im Ranking.

Platz 8: Chipotle
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Tacos, Burritos und Co. gibt es bei Chipotle zu kaufen. Das Unternehmen gibt es schon fast seit 25 Jahren, mittlerweile gibt es auch schon Filialen in Deutschland. Die TexMex-Kette belegt mit dem Markenwert von 5,7 Milliarden Dollar den achten Platz im Ranking.

Platz 7: Tim Hortons
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Tim Hortons ist eine kanadische Schnellrestaurant-Kette. Benannt ist der Imbiss nach ihrem Gründer und Eishockey-Spieler Tim Horton. Anfangs beschränkte sich das Sortiment der Kette auf Kaffeespezialitäten und Backwaren, es wurde aber inzwischen auf Sandwiches und herzhafte Snacks erweitert. Der Markenwert ist auf 5,89 Milliarden Dollar angestiegen.

Platz 6: Domino's Pizza
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Bei manchen liegt sie sogar auf der Kurzwahl-Taste: die Nummer des liebsten Pizza-Lieferanten. Domino's ist ein Pizza-Lieferservice, den es bereits seit den 60er Jahren gibt. Das Unternehmen auch einen Firmensitz in Hamburg. Mit einem Markenwert von 6,29 Milliarden Dollar belegt Domino's Platz 6 im Ranking der wertvollsten Fast-Food-Ketten weltweit.

Platz 5: Pizza Hut
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Käse im Rand, oder umso mehr obendrauf: Bei Pizza Hut wird nicht an Kalorien gespart. In nunmehr als 12.000 Filialen können sich Kunden ihre Pizza schmecken lassen oder ganz bequem Heim liefern lassen. Auf der Speisekarte stehen nicht die dünnen, italienischen Pizzen, sondern die dicke, amerikanische Pan-Version. Damit feiert das Unternehmen Erfolg: Der Markenwert beträgt 8,13 Milliarden Dollar.

Platz 4: Kentucky Fried Chicken
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Frittierte Schenkel aus dem Pappeimer - das ist seit Jahrzehnten das Erfolgsrezept von Colonal Sanders und seiner Hähnchenbraterei. Immer wieder wird das Unternehmen wegen der Haltung der Hähnchen kritisiert. Das tut dem Markenwert keinen Abbruch, der sich auch 13,52 Milliarden US-Dollar beläuft.

Auch McDonald's und Burger King blicken nach Unternehmensangaben auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück. Vor allem in Kleinstädten habe man neue Restaurants eröffnet und sei weiter auf der Suche nach attraktiven Standorten, hieß es bei Burger King auf Nachfrage. Die Kette mit bundesweit 709 Restaurants setzt auf den weiteren Ausbau ihres Lieferservice und plant auch ein neues Restaurant-Design, will aber vorläufig noch keine Details dazu nennen.

McDonald's-Deutschland-Chef Holger Beeck hatte erst kürzlich in einem „Tagesspiegel“-Interview von einem „sehr guten Jahr“ gesprochen. Seit 2015 verzeichne man ein stetiges Umsatzwachstum. Im abgelaufenen Jahr habe man den Trend fortführen können, erklärte Beeck. McDonald's mit bundesweit knapp 1500 Restaurants ist mit Abstand die Nummer eins der großen deutschen Gastronomieketten. Bei dem Burger-Riesen läuft bereits seit einiger Zeit ein großangelegter Umbau. Die Restaurants werden unter anderem mit digitalen Bestellterminals ausgestattet und bieten auch Tischservice an.

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  • dpa
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