Medienbericht
Börsengang der Bahn frühestens 2008

Ein Börsengang der Deutschen Bahn ist frühestens 2008 realistisch. Nach der neuesten Mittelfristplanung des Unternehmens würde es erst dann ihre Kapitalkosten decken.

HB BERLIN. Dies geht aus einem Bericht des „Spiegel“ hervor. Nach Ansicht von Investmentbankern sei dies Voraussetzung für einen erfolgreichen Start an der Börse.

Das Magazin berichtete weiter, trotz der bereits bekannten positiven Zahlen zu Fahrgastzahl, Ergebnis und Umsatz liege die Entwicklung bei der Güterverkehrssparte Railion nach einem Bericht der Investmentbank Morgan Stanley zum dritten Quartal wegen des Preisdrucks unter Plan. Nach dieser Expertise bewegt sich auch das Geschäftsfeld Fahrweg bei Umsatz und Ergebnis unter den Erwartungen. Für das Gesamtjahr 2005 sei mit „einer noch deutlicheren Planunterschreitung zu rechnen“, zitierte das Magazin aus dem Quartalsbericht.

In einer noch unveröffentlichten Studie im Auftrag des Bundes wird ein Börsengang der Bahn bereits 2007 als möglich bezeichnet. Dies meldet die Nachrichtenagentur Reuters. Allerdings hieß es in Unternehmenskreisen dazu, wahrscheinlicher sei das darauf folgende Jahr.

In der Diskussion um einen möglichen Umzug der Deutschen Bahn von Berlin nach Hamburg hat Bundeswirtschaftsminister Michael Glos an das Fingerspitzengefühl der Konzernführung appelliert. Es gibt keinen Kabinettsbeschluss zur Bahn“, sagte Glos der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

„Die Deutsche Bahn AG ist ein großes Unternehmen, das bald in die volle wirtschaftliche Unabhängigkeit entlassen wird“, wird der CSU-Politiker. Zum wirtschaftlichen Erfolg gehöre aber auch das Fingerspitzengefühl dafür, wie Maßnahmen beim Kunden ankommen. „Das gilt insbesondere für die Entscheidung, ob der Hauptsitz in Berlin bleibt oder ganz nach Hamburg verlegt wird“, sagte Glos.

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