Medienbericht
Lufthanseaten sollen länger arbeiten

Lufthansachef Franz hält 38,5 Arbeitsstunden pro Woche für zu wenig. Wie die „Wirtschaftswoche“ berichtet, plant die Lufhansa Einsparungen beim Personal, um im europäischen Mittelstreckengeschäft wettbewerbsfähig zu sein
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Frankfurt/MainLufthansa-Beschäftigte müssen mit einer Verlängerung ihrer Arbeitszeit rechnen. Das Unternehmen wolle seine Kosten weiter senken, dazu müsse auch beim Personal gespart werden, berichtete die „Wirtschaftswoche“ unter Berufung auf Vorstandschef Christoph Franz. „Richtig ist, dass wir langfristig nicht mehr tragbare Lohnzusatzkosten und Altersversorgungskosten abbauen müssen, wenn wir im europäischen Mittelstreckengeschäft wettbewerbsfähig werden wollen““, sagte Franz dem Magazin.

Der Lufthansachef betonte: „Auf Dauer sind 38,5 Arbeitsstunden pro Woche einfach zu wenig. Das letzte, was Mitarbeiter wollen, ist, dass wir ihnen quasi die Salamischeibe vom Lohnzettel nehmen. Aber ohne Lohnkürzungen müssen wir an andere Dinge heran“.

Franz ließ offen, ob ein neues Modell, bei dem in Berlin Mitarbeiter zu für das Unternehmen günstigeren Konditionen beschäftigen werden, auf andere Konzern-Bereiche übertragbar ist: „Ich sehe da zunächst keine Grenze. Aber seriös können wir erst antworten, wenn das Projekt eine Zeit gelaufen ist.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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