Medienbericht
Mehr als 300 Millionen Euro Strafe für „Wurstkartell“

Das Bundeskartellamt wird laut einem Bericht Bußgelder in Höhe von mehr als 300 Millionen Euro gegen 20 Hersteller von Fleisch- und Wurstwaren verhängen. Sie haben im sogenannten „Wurstkartell“ Preise abgesprochen.
  • 0

DüsseldorfDas Bundeskartellamt will nach Informationen der „Wirtschaftswoche“ in der kommenden Woche Bußgelder in einer Gesamthöhe von mehr als 300 Millionen Euro gegen 20 Hersteller von Fleisch- und Wurstwaren verhängen. Insgesamt seien 20 Betriebe betroffen, denen vorgeworfen werde sich am „Wurstkartell“ beteiligt und jahrelang Preise abgesprochen zu haben, berichtete das Magazin unter Berufung auf den Kreis der Beteiligten. Rund 80 Prozent der Bußgeldsumme entfallen demnach auf sechs dominierende Wursthersteller.

Das Bundeskartellamt lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht unter Verweis auf das laufende Verfahren ab. Kartellamtspräsident, Andreas Mundt, hatte am Dienstag angekündigt, das Verfahren gegen das „Wurstkartell“ werde in Kürze beendet.


Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Medienbericht: Mehr als 300 Millionen Euro Strafe für „Wurstkartell“"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%