Medienbericht

Post will Porto weiter erhöhen

Geht es nach der Deutschen Post, soll das Porto künftig regelmäßig teurer werden – im Gleichschritt mit der Inflation. Der Konzern betont: Man habe inzwischen sämtliche Spielräume ausgereizt.
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Briefmarke aus einem Automaten: Seit Jahresbeginn kostet das Porto eines Standardbriefs 58 Cent. Quelle: dpa

Briefmarke aus einem Automaten: Seit Jahresbeginn kostet das Porto eines Standardbriefs 58 Cent.

(Foto: dpa)

FrankfurtNach der Portoanhebung zu Beginn dieses Jahres strebt die Deutsche Post weitere regelmäßige Preiserhöhungen an. „Wir möchten unsere Preise in Zukunft im Einklang mit der Inflationsrate anheben können“, sagte ein Unternehmenssprecher der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Freitagsausgabe). Das würde bedeuten, dass das Porto Anfang kommenden Jahres im Durchschnitt um weitere 1,8 Prozent steigen könnte.

Zunächst allerdings muss die Bundesnetzagentur neue Spielregeln für die Portoberechnung festlegen. Die Beratungen darüber begannen laut Bericht am Donnerstag mit einer ersten Anhörung. Dabei habe die Post deutlich gemacht, dass ihre Produktivitätsreserven ausgeschöpft seien. Der Konzern müsse deshalb mehr Spielraum bekommen, um Kostensteigerungen an die Kunden weitergeben können.

Die Post hatte zum 1. Januar zum ersten Mal seit 15 Jahren das Porto für normale Briefe angehoben. Der Preis stieg von 55 auf 58 Cent.

  • afp
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