Medienbericht
RWE will weiter zukaufen.

Der zweitgrößte deutsche Energieversorger RWE will nach einem Magazinbericht seinen kleineren Konkurrenten EWE übernehmen. Erste Gespräche würden bereits laufen, echte Ergebnisse liegen jedoch noch nicht vor.

HB FRANKFURT. Das Magazin „Der Spiegel“ berichtete am Samstag vorab, der neue RWE-Chef Jürgen Großmann habe dazu schon Gespräche mit dem Chef des oldenburgischen Versorgungsunternehmens, Werner Brinker, geführt. Ein konkretes Ergebnis sei aber offenbar nicht erzielt worden. Kartellrechtliche Bedenken wolle RWE durch mögliche Verkäufe anderer Beteiligungen ausräumen. Durch einen Kauf oder Zusammenschluss mit dem fünftgrößten deutschen Energieversorger EWE wolle RWE sein Gasgeschäft ergänzen.

RWE wollte sich laut „Spiegel“ zu dem Bericht nicht äußern. „Allerdings werden wir alle vernünftigen Wachstumsmöglichkeiten ergreifen,“, wird Großmann zitiert. Das gelte nicht nur fürs Ausland, sondern unter Berücksichtigung der kartellrechtlichen Auflagen auch für den deutschen Markt.

Noch am Donnerstag hatte Großmann sich vor Analysten zurückhaltend zu den Chancen für größere Übernahmen geäußert: Er schließe Übernahmen nicht aus, es gebe jedoch nur wenige Möglichkeiten und die Preise seien derzeit hoch.

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