Medienbericht

Siemens-ICE endlich im Zulassungsverfahren

Seit Ende Dezember wartet die Deutsche Bahn auf die neuen ICE-Züge von Siemens. Nun kommt Bewegung in die Auslieferung. Das Zulassungsverfahren hat begonnen. Einen genauen Liefertermin wollte Siemens aber nicht nennen.
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Die neuen ICEs für die Deutsche Bahn (im Bild ein Zug dritten Generation) sind im Zulassungsverfahren. Quelle: dpa

Die neuen ICEs für die Deutsche Bahn (im Bild ein Zug dritten Generation) sind im Zulassungsverfahren.

(Foto: dpa)

MünchenNach mehrjähriger Verzögerung rückt die Auslieferung von neuen Siemens-ICE-Zügen für die Deutsche Bahn offensichtlich näher. „Die Züge befinden sich jetzt im Zulassungsverfahren“, sagte ein Siemenssprecher der „Bild am Sonntag“. Seit Anfang August fänden technische Vortests statt, in denen geprüft werde, ob die Züge die Anforderungen und Regelungen des Eisenbahnbundesamtes erfüllten. Einen Auslieferungstermin wollte der Sprecher aber noch nicht nennen. Man arbeite „eng mit dem Eisenbahnbundesamt und der Deutschen Bahn zusammen“.

Eigentlich hätten die Züge bereits seit Dezember 2011 durch Deutschland fahren sollen, doch daraus wurde wegen technischer Probleme nichts. Nach mehrmaliger Verzögerung sollten im Dezember 2012 zumindest 8 der 16 Hochgeschwindigkeitszüge vom Typ Velaro den Betrieb aufnehmen.

Der Einsatz wurde aber wegen Software-Problemen bei der Leit- und Sicherungstechnik kurzfristig abgesagt. Nach früheren Siemens-Angaben dauert das Zulassungsverfahren „erfahrungsgemäß zwischen vier und 18 Monate“.

  • dpa
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6 Kommentare zu "Medienbericht: Siemens-ICE endlich im Zulassungsverfahren"

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  • Nur mal so, der Siemens Velaro fährt schon seit einigen Jahren in Spanien und in Russland...

  • Ja, in einem durch die Physik und gesunden Menschenverstand reglementierten System fühle ich mich durchaus wohl. Weder mir, noch Ihnen (zumindest bezogen auf die Physik) bleibt ja auch etwas anderes übrig..

    Dass Klimaanlagen nicht funktionieren, ist wiederum ein ganz anderes Problem - Ihre Vorschläge werden aber eher keinen Lösungsweg aufzeigen.

  • Das Zulassungsverfahren dauert deshalb solange, weil es von Siemens in Zusammenarbeit mit dem Bundeszentralamt durchgeführt wird. Mehr Erklärung ist unnötig.

    Aber es erklärt immerhin, warum diese Züge weder in F, ES, GB usw. zu sehen sind. Nicht weil die bösen Franzosen Steine in den Weg legen, sondern wegen Unfähigkeit der deutschen Techniker, die zwar ihren Kopf auf geschwellter Brust tragen, in Wirklichkeit aber unfähig sind, zu erkennen wie weit sie hinter ihre ausländischen Kollegen zurückgefallen sind.

    Dazu passt gut Herr Manthra, der im Zug bei 250km/h die Fenster öffen will, damit aber zeigt, dass er weniger von den physikalischen Grundlagen versteht als ein Realschüler.

  • Na Herr Daniel, Sie fühlen sich offenbar sehr wohl in einem sehr reglementierten Umfeld. Dazu gehört der ICE ala einem Transporter der "Geschlossenen". Mit den aerodynamischen Examples mögen Sie theoretisch Recht haben. Doch es kommt SELTEN zu diesem Zufallstreffer, dass diese Cola-Dose einen frischluft-hungrigen Zuggast des Gegenzugs erfasst. Und bevor bei 60 Grad im Zug die Menschen Panik bekommen, alle nur Wasser wollen weil sie auch noch seit Stunden ohne das Ende zu wissen mitten auf einer Gleisstrecke stehen, ist das indirekte Körperverletzung der Bahn! Im Flieger funktioniert wenigstens die Airconditioning, - viell weil es in 12000m Höhe Minus 50 und tiefere Celsius-Werte hat?

  • Ist das Ihr Ernst ? Ich wünsche Ihnen viel Spaß in einem Zug bei 250 bis 300 Km/h und geöffnetem Fenster :-) Noch mehr Spaß wünsche ich Ihnen, wenn Ihnen dann auf freier Strecke noch ein weiterer ICE begegnet - aus dem ggf. noch jemand seine Coladose ins Freie befördert. Aerodynamische Optimierung und Versuche im Windkanal könnte sich der Hersteller dann zumindest sparen. Bei aller angebrachten Polemik: Wer sowas ernsthaft fordert, kann auch einen Außenbalkon im Flugzeug fordern.

  • Lächerlich, diese Zulassungsverfahren!! Wenn diese offenbar ach-so-hochmodernen Psychiatrie-weil mit nicht manuell steuerbaren Fenstern versehenen ICE-Züge nicht eine Hitze von Ü30 Grad im Hochsommer aushalten, gehören sie auf den Rubish oder in kühlere Weltregionen wie Kanada oder Skandinavien! Es ist eine Unverschämtheit, 300 Menschen im ICE bei über 30 Grad und im Zug selbst 60 Grad in Panik dahin vegetieren zu lassen. Als ob es sich ständig, bei jedem ICE um einen Transport schwer psychisch-Kranker handeln würde, die nicht abwägen und entscheiden können, ob es nützlich wäre, ein Fenster zu öffnen. In solchen Zügen, der national-mobilen Zentrale fühlen sich nur IRRE wohl.

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