Medienberichte
Aeroflot wählt Boeings „Dreamliner“

Zeitungsberichten zufolge will die russische Fluggesellschaft Aeroflot 22 Boeing-Maschinen im Gesamtwert von mehr als 2,5 Milliarden Dollar kaufen.

HB MOSKAU. Die Wirtschaftszeitung „Kommersant“ zitierte am Dienstag der Fluggesellschaft nahe stehende Kreise, wonach der Vertrag mit dem Rivalen des europäischen Flugzeugbauers Airbus im März unterzeichnet werden könnte. Möglicherweise würden sogar noch mehr Boeing-Flugzeuge bestellt. Das Wirtschaftsblatt „Wedomosti“ berichtete unter Berufung auf Aeroflot-Vertreter, das Unternehmen habe sich für den Typ Boeing 787 Dreamliner ausgesprochen. Aeroflot hatte im Oktober erklärt, sich im Zuge der Erneuerung der Flotte für Langstreckenflüge zwischen Boeing und Airbus entscheiden zu wollen.

Aeroflot hatte zuletzt angekündigt, fünf Flugzeuge des Typs Airbus A320 zu mieten sowie sieben Maschinen des Typs A321 zu kaufen. Die Fluggesellschaft war im Sommer in Bedrängnis geraten, nachdem Russland wegen Sicherheitsproblemen allen Passagierflugzeugen vom Typ Iljuschin 96-300 bis auf weiteres ein Flugverbot erteilt hatte. Nun will der Konzern auch den veralteten Flugzeugtyp Tu-134 mit ausländischen Modellen ersetzen. Für regionale Flugstrecken sollen rund 30 neue Maschinen gekauft werden.

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