Medizintechnik
Johnson & Johnson will sich gesund sparen

Der US-Pharma- und Medizintechnikriese stemmt sich mit umfangreichen Stellenstreichungen gegen die Krise. 8.000 Arbeitsplätze sollen weltweit wegfallen - das entspricht sechs bis sieben Prozent der Belegschaft. Vor allem billige Nachahmerprodukte machen Johnson & Johnson zu schaffen.
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HB NEW YORK. Johnson & Johnson greift durch: Von den 8.000 Stellenstreichungen verspricht sich der Pharmariese Einsparungen in Höhe von jährlich 1,4 bis 1,7 Mrd. Dollar eingespart werden. Einmalig verbucht werde hierfür im vierten Quartal eine Belastung von 1,1 bis 1,3 Mrd. Dollar. An seinen Jahreszielen beim Gewinn vor Sonderposten hielt das Unternehmen unterdessen fest.

Mit der Restrukturierung wolle J&J langfristiges Wachstum sicher stellen, kündigte Firmenchef William Weldon an. J&J hat weltweit 117 000 Mitarbeiter. Unter anderem kooperiert es mit Bayer bei dessen Thrombose-Präparat Xarelto. Auch Gesundheits- und Pflegeprodukte wie Penaten oder bebe, Listerine-Mundwasser und o.b-Tampons gehören zum Konzern. Das in New Brunswick im US-Bundesstaat New Jersey ansässige Unternehmen stellt zudem Medizingeräte wie gefäßerweiternde Stents her.

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