Mehr als 50% nur Partnerfilialen
Post gründet Tochter für Filialnetz

Bei der Deutschen Post ist künftig eine neue Tochtergesellschaft für das Filialgeschäft verantwortlich. Zum 1. Januar 2005 sollen die bundesweit rund 6000 eigenen Filialen unter dem Dach des Post-Konzerns zur „Deutschen Post Retail GmbH“ gehören, wie Post- Sprecher Jürgen Blohm am Mittwoch in Bonn bestätigte.

HB BONN. Direkte Auswirkungen auf das Filialnetz, das derzeit gestrafft wird, und für Kunden soll der Umbau nicht haben. Allerdings verschafft sich die Post mit dem Schritt neuen Spielraum bei Personal und Personalkosten. Es gebe die Überlegung, künftig neue Mitarbeiter der Filialen nach einem anderen Tarifvertrag bezahlen zu können, sagte Blohm. Für die jetzigen Mitarbeiter gelte Bestandschutz.

Bislang gehörten die rund 21 000 eigenen Beschäftigten im Filialbereich verschiedenen Gesellschaften der Post an. Für die Post sei es darum gegangen, die vielen kleinen Tochtergesellschaften mit der Neuordnung zusammenzuführen, erläuterte Blohm.

Den seit längerem anvisierten Umbau des Filialnetzes will die Post nach eigenen Angaben bis Ende 2005 endgültig abschließen. Dann soll die Zahl von bislang 13 000 auf die gesetzlich vorgeschriebene Mindestzahl von 12 000 Filialen verringert sein. Mehr als die Hälfte davon werden Partnerfilialen (Agenturen) in Läden oder auch Tankstellen sein. Bis Ende dieses Jahrs sollen noch rund 600 eigene Filialen mit sehr geringer Kundennachfrage geschlossen werden.

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