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Küchenfachberater Innendienst (m/w) für Revolution gesucht

Messe „Living Kitchen“
Küchenfachberater Innendienst (m/w) für Revolution gesucht

Importe spielen für die Branche keine Rolle

Dennoch redet die Küchenbranche auf der Messe viel über elektronischen Handel. Der Grund dafür sind die Elektrogeräte. Auf dem Branchentreff werden die neuesten Entwicklungen von Fernsehköchen präsentiert. Kaum ein TV-Küchenchef wagt es, einen Bogen um die Stadt zu machen. Alfons Schubeck und Christian Heinze stehen in Diensten von Siemens am Herd. Der durch eine WDR-Sendung bekannte Koch Björn Freitag zaubert für den Konkurrenten Electrolux.

Laut MHK Group wird bereits fast jede zehnte Küche bei Fachhändlern ohne Elektrogeräte in Auftrag gegeben. Die Kunden wählen Herd, Spülmaschine und Backofen lieber im Internet aus, denn deren Preise lassen sich leicht vergleichen – und die Anbieter tun sich auch nicht so schwer mit dem vorgeschriebenen vierzehntägigen Rückgaberecht, wenn die Ware ins Haus geliefert wurde.

Das schreckt die Fachhändler auf. So wird in der Branche ein Negativbeispiel erzählt, als vor einigen Jahren AEG-Geräte für Preise im Internet zu bestellen waren, die niedriger waren als die Einkaufspreise der Küchenstudios. Findige Online-Händler hatten die Geräte aus den Benelux-Staaten reimportiert und konnten so die günstigen Konditionen anbieten.

Die Anbieter der Küchenmöbel, in die die Geräte eingebaut werden, kann das kalt lassen. Sie müssen sich nicht mit Dumping-Preisen aus dem Internet herumschlagen und befinden sich auch sonst in einer außergewöhnlichen Lage. Sie plagt auch keine Billigkonkurrenz aus dem Ausland. „Importe spielen im deutschen Küchenmöbelmarkt faktisch keine Rolle“, sagt Dr. Heumann, Geschäftsführer der Verbände der Holz- und Möbelindustrie in Nordrhein-Westfalen. Gerade einmal drei Prozent beträgt die Importquote in der Branche. Das legt etwa nahe, dass auch Ikea seine Küchenschränke in Deutschland fertigen lässt.

Auch die großen deutschen Marken produzieren am liebsten hierzulande. „Natürlich haben wir geprüft, ob eine Produktion im Ausland Sinn machen würde – und sie macht es nicht“, sagte Günter Scheipermeier, Vorsitzender der Nobilia-Geschäftsführung in einem Zeitungsinterview. Als ein Grund, weshalb etwa keine chinesischen oder andere Günstig-Anbieter es jenseits von einzelnen Angeboten in Baumärkten in den Markt schaffen, gilt der Umgang mit Reklamierungen. Bei Einbauküchen gibt es etwa immer mal wieder kleinere Lackschäden. Teile können bei heimischer Produktion rasch ausgetauscht werden.

Trotzdem können sich auch die Küchenhersteller nicht auf satten Margen ausruhen. Der Küchenumsatz legte im vergangenen Jahr einige Prozent zu und der Gesamtumsatz dürfte 2012 inklusive der Elektrogeräte bei 8,7 Milliarden Euro liegen. Damit wären fast wieder die Werte von 2008 erreicht. Dennoch steckt die nach eigenen Angaben Nummer zwei des Marktes, Alno, steckt seit Jahren in der Krise. Vor allem dem Lieferanten Bauknecht ist das Überleben der Marke zu verdanken, der mit Millionen beigesprungen ist, um den wichtigen Vertriebspartner nicht zu verlieren.

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Kommentare zu "Küchenfachberater Innendienst (m/w) für Revolution gesucht"

Alle Kommentare
  • "...Fertigung in Asien...", Na da haben wir wieder einer, der die Arbeit der Deutschen wegnehmen will. Wie wäre es mit einem "Journalist" aus Asien, der genauso schlechte Arbeit wie die Deutschen leisten wird, aber für deutlich weniger Geld? Wenn der Spieß umgedreht wird, wird es Ihnen gar nicht so gut gefallen!

  • Der viel gehörte Vorwurf, dass die Küchenhändler ihre Planungsunterlagen nur bei Unterzeichnung des Vertrags herausgeben ist sachlich unbegründet. Warum eigentlich sollte ein Küchenplaner das Ergebnis einer mindestens einstündigen exklusiven Planungsarbeit ohne Honorar verschenken? Gibt es Architekten, Rechtsanwälte oder andere Ratgebende, die umsonst arbeiten? Wer das Planungsergebnis unbedingt haben möchte, kann dem Planer ja dafür ein angemessenes Honorar anbieten.

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