Messen
Hessen will Leipzig „Games Convention“ abspenstig machen

Sie gilt als wichtigste Computerspielemesse Europas - kein Wunder, dass die Leipziger Messegesellschaft für ihre „Games Convention“ von anderen Messebetreibern beneidet wird. Nun startet Hessen den Versuch, den Sachsen die erfolgreiche Schau abspenstig zu machen. Doch in Leipzig gibt man sich gelassen.

HB FRANKFURT. Die hessische Staatskanzlei bestätigte am Mittwoch entsprechende Ankündigungen von Staatsminister Volker Hoff (CDU) bei der Fachkonferenz Gameplaces International in Frankfurt. Frankfurt sei der ideale Standort für die große Videospielmesse, sagte Hoff. Die Stadt sei über den Flughafen hervorragend international angebunden. Viele Spieleentwickler und -verlage seien bereits hier angesiedelt.

Die vom Bundesverband Interaktive Unterhaltungsindustrie (BIU) veranstaltete „Games Convention“ hatte im vergangenen Jahr 368 Aussteller und 183 000 Besucher angezogen. Der Vertrag der BIU mit dem Messestandort Leipzig läuft 2008 aus. Nach Informationen des „Journal Frankfurt“ bemüht sich die Messe Frankfurt seit einem Jahr, die Games Convention zu gewinnen.

Der Leipziger Messechef Marzin zeigte sich überzeugt, dass der Vertrag verlängert wird. „Die Abwerbeversuche werden alle scheitern und sind im Übrigen nicht neu. Fast jeder Messestandort in Deutschland hat versucht, die Industrie an sich zu binden“ sagte Marzin. Die Games Convention sei ein Produkt der Leipziger Messe und gehöre ihr.

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