Messestandorte
Messe Frankfurt wird vorsichtiger

Die Wirtschaftskrise geht auch an der Messe Frankfurt nicht spurlos vorbei. Nach erneuten Rekordzahlen im Jahr 2008 bei Umsatz und Gewinn sprach Messechef Michael von Zitzewitz am Dienstag vorsichtig von einem positiven Jahresüberschuss, der 2009 erreicht werde.

HB FRANKFURT. Das aktuelle Geschäftsjahr sei am Heimatstandort Frankfurt geprägt von den drei großen Gastmessen Achema (Chemie), der Buchmesse und der Internationalen Automobilausstellung IAA, so dass die eigenen Veranstaltungen der Messegesellschaft bereits weitgehend gelaufen seien. Beim möglicherweise geringeren Besucherzuspruch der beiden großen Ausstellungen zu Buch und Auto sei die Messe nicht ohne weiteres in der Lage, die Kosten im gleichen Umfang zu reduzieren, da viele Leistungen vorgehalten werden müssten. Mit Einbußen etwa beim Catering sei zu rechnen.

Für das Jahr 2008 hatte Zitzewitz erneut eine Parade der Rekorde präsentiert. So hat das führende deutsche Messeunternehmen zum neunten Mal in Folge den Umsatz gesteigert, und zwar um 3,9 Prozent auf 440 Mio. Euro. Zum Jahr 2006, das ohne die nur alle zwei Jahre stattfindende IAA eine ähnliche Veranstaltungsstruktur aufwies, betrug das Plus 8,4 Prozent. Von den Erträgen wurde ein knappes Viertel (104 Millionen Euro) im Ausland erwirtschaftet, womit der internationale Anteil auf 23,6 Prozent anstieg.

Das Ergebnis vor Ertragssteuern mit rund 52 Mio. Euro (2007: 43,5 Mio Euro) und der Konzernjahresüberschuss mit 36 Mio. Euro (27,6 Mio Euro) erreichten ebenfalls neue Höchstwerte. An den weltweit 102 Messen der Frankfurter beteiligten sich mit knapp 69 000 Ausstellern soviele wie noch nie, rund 3 Millionen Besucher kamen.

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