Metro-Tochter: Steht Real bald zum Verkauf?

Metro-Tochter
Steht Real bald zum Verkauf?

Schon mehrfach ist Metro mit dem Versuch gescheitert, die Real-Supermärkte zu verkaufen. Nun wagt Konzernchef Olaf Koch offenbar einen neuen Versuch, das Sorgenkind noch in diesem Jahr loszuschlagen.

DüsseldorfDer Handelsriese Metro sucht nach einem Bericht der „Lebensmittelzeitung“ bei seiner Tochterfirma Real mit einem Verkauf erneut den großen Befreiungsschlag. Vorstandschef Olaf Koch sondiere derzeit den Markt und wolle das größte Sorgenkind des Unternehmens angeblich noch in diesem Jahr losschlagen, berichtete die Zeitschrift.

In den vergangenen Jahren waren mehrere Anläufe gescheitert, einen Käufer für die SB-Warenhäuser zu finden, in welchen an mehr als 290 Standorten etwa 36.000 Menschen beschäftigt sind. Bei Metro hieß es, dass sich das Unternehmen grundsätzlich nicht zu Marktgerüchten äußern werde.

Metro wolle Real über eine gezielte Modernisierung wieder auf einen nachhaltigen und langfristigen Wachstumspfad zurückbringen, betonte ein Konzernsprecher weiter. „Wir glauben fest an den großflächigen Lebensmitteleinzelhandel mit attraktivem Non-Food-Angebot“. Deshalb arbeite der Vorstand auch an einer neuen Generation von Hypermärkten. Metro sei entschlossen, in Real zu investieren. Vor dem Hintergrund des Potenzials für ein modernes Vollsortiment gebe es auch Interessenten für Real, meinte der Sprecher.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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