Mexikanische Konkurrenz zieht vorbei
McDonald’s kämpft an allen Fronten

McDonald’s steht vor einer Abwärtsspirale. In Europa und in den USA sinken die Umsätze, neue Konkurrenten erobern das Feld. Nur in Asien geht es leicht aufwärts – doch aktuelle Skandale bedrohen auch dort das Wachstum.
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San FranciscoDie Liebe ist erkaltet. „Die Ergebnisse auf kurze Sicht werden gedämpft ausfallen“, warnt McDonald’s CEO Don Thompson. Die Aktien des Fast-Food-Riesen waren bereits am Montag im Vorfeld der Quartalszahlen gefallen und sanken am Dienstag weiter.

Asien war der einzige kleine Lichtblick für McDonald's. Im abgelaufenen Quartal gab es dort ein kleines Umsatzplus von 1,1 Prozent, dagegen ging es in den USA um 1,5 Prozent und in Europa um ein Prozent abwärts. Der Gewinn sank leicht von 1,4 Milliarden Dollar im Vorjahr auf 1,39 Milliarden im zweiten Quartal 2014.

Der Gewinn pro Aktie stieg leicht von 1,38 auf 1,40 Dollar, weil Thompson in großem Stil Aktien zurückgekauft hat. Dadurch verteilt sich der Gewinn rechnerisch auf weniger Papiere. Ein beliebter Trick, um Gewinnwachstum vorzutäuschen. Der Gesamtumsatz stieg um 1,4 Prozent auf 7,18 Milliarden Dollar.

Ob die Gewinne im asiatischen Markt, vor allem in China, von Dauer sind, bleibt allerdings abzuwarten. Ein Skandal um verdorbenes und überaltertes Fleisch bei einem lokalen Zulieferer sorgt in China derzeit für mehr negative Schlagzeilen als Thompson vertragen kann.

Im Juni bereits verschärfte sich laut McDonald’s der globale Abwärtstrend mit einem Minus der Umsätze auf vergleichbarer Fläche von 3,5 Prozent. Auch für den Juli sieht es nicht besser aus, warnt Thompson. Der Fleischskandal in China ist allerdings kein Problem von McDonald’s alleine. Starbucks und Yum! (KFC) sind ebenfalls betroffen.

Aber das ist nicht das größte Problem des Vorstandschefs, der von Aktionärsaktivisten immer wieder wegen seines üppigen Gehalts angefeindet wird. Es brennt an allen Fronten, Konkurrenten wie Taco Bell und Burger King erobern den Frühstücksmarkt, das einzige Wachstumssegment der Branche. Neue Angebote wie der „Bacon Clubhouse Burger“ floppten bei den Kunden, die Einstandspreise für Nahrungsmittel steigen und Demonstranten fordern lautstark höhere Löhne für die Angestellten, die meist nur Gehälter um den staatlichen Mindestlohn verdienen.

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  • In Deutschland sehe ich das Hauptproblem dass die Franchisenehmer extrem am Personal sparen. Selbst zur Rush-hour sind in Bahnhofslokalen odt nur zwei Kassen offen, zehn oder mehr Kunden warten in der Schlange. Das Personal ist meistens nicht im vollem Umfang der deutschen Sprache mächtig und desinteressiert. Das Essen in der Box weist nicht die geringste Ähnlichkeit mit den Bildern auf und ist matschig-pampig. Das Qualitäts-management bei McDonalds scheint schon lange gegangen zu sein....

  • stimmt, diese Aktien muss man einfach shorten. Danke für den guten Tipp.

    DIS läuft aber etwas stabiler und aus Dri.de ist eine gute Aktie für long.


  • Zum Glück leben wir ja (noch) in einem relativ freien Land in dem Niemand gezwungen wird bei MCD essen zu gehen.
    Ich verdiene mit MCD Aktien jedenfalls gutes Geld.

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